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Alt 07.01.2016, 19:35   #1
Agneta
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Standard Ups-Kölle

Ups Kölle (Kommentar)

Mit so einer Dimension von „enthemmter Gewalt“ hat ja niemand gerechnet. Empört zeigen sich alle Politiker, vor allem Merkel, die Frau der ungeschützten, offenen Grenzen, über die widerwärtigen Sex-Überfälle in Köln.
Köln, das ist verdammt nah. Im Fernsehen sieht man, dass Frauen in Indien in einem Taxi von sieben Männern vergewaltigt und misshandelt werden. Aber Köln? Verdammt nah.
Hilflos stand die Polizei drum herum. Aber „Im Rahmen ihrer Möglichkeiten“ haben sie alles getan, versichert irgendein Polizeioberer.
Was sind denn heute die Möglichkeiten unserer Polizei? „ Du, du- das darfst du aber nicht?“.
Jetzt sucht man die Täter, die man hat weglaufen lassen. Da kann man sich doch nur an den Kopf greifen.

Hier ging es meiner Meinung nach nicht vornehmlich um Raub. Hier ging es um machtvolles Einschüchtern, Degradierung und sexuelle Macht über Frauen. Hier wollte jemand ein Zeichen setzen. Gezielt, konzertiert, denn auch in anderen Städten fanden diese Szenarien statt. Dies erinnert an einen terroristischen Anschlag gegen Frauen und Feierkultur, denn Böller wurden in die Menge geworfen. Menschen trugen schlimme Verletzungen davon.
Ausgeraubt wurde man dann auch, quasi als Begleiterscheinung.

Wo kommen all diese Migranten her - über die offenen Grenzen oder waren sie schon da?
Eingeschleust, um Stunk zu machen. Vielleicht auch, um die Bevölkerung gegen Flüchtlinge aufzubringen.
Wie auch immer: unsere Polizei, die ja ihre Bereitschaft vornehmlich vor und in Flüchtlingslagern aufreibt, um die zunehmende Gewalt dort zu verhindern, war in Anzahl und Aktion lächerlich wenig.
Früher trugen Polizisten Gummiknüppel und liefen mit scharfen Hunden Patrouille.
Hätte das geholfen? Es wäre wahrscheinlich Panik ausgebrochen, aber vielleicht hätte man auch einige Täter festnehmen können.

Die Politik beruhigt das Volk. Mit hohlen Phrasen. Wie immer. Mit aller Härte werden diese Täter bestraft. Welche Härte?
Und ja, erst mal muss man sie ja mal haben.
Gefordert wird eine sofortige Ausweisung, so als könne man das von heute auf morgen einfach praktizieren. So einfach ist das aber nicht bei Migranten. Das Heimatland muss sie auch zurücknehmen( Tunesien z.B. nimmt keine Kriminellen zurück), wenn wir sie denn überhaupt abschieben können. Unsere Gesetze sind da sehr kompliziert. Eine Straftat muss schon mindenstens drei Jahre Gefängnis nach sich ziehen um überhaupt abschieben zu können und dann, wohin? Trickdiebstahl, auf das mancher Nachrichtensprecher es gerne reduzieren möchte, selbst sexuelle Nötigung bringen nur ein Jahr. Wissen die Täter um all das und verhöhnen den deutschen Staat?

Ja, erklären die ersten Sozialpädagogen, die arabischen Männer sind auf Grund ihrer Religion und Kultur gehalten, vor der Ehe keinen Sex zu praktizieren. Ja, was heißt denn das? Da kann es schon mal zu solchen Exzessen kommen? Oder wie?
Hieß es nicht, man muss sich hier ans Grundgesetz halten?

Gut möglich, dass irgendeine Organisation dem deutschen Staat seine Schwächen vorhalten möchte und ihn lächerlich machen. Das ist ihm wahrlich gelungen. Die ersten Täter, die man wegen „Trickbetrug“ ! festnahm, wurden direkt wieder entlassen.
Die nächsten sechzehn können nicht identifiziert werden, sie sind hier nicht gemeldet. Da kommt sich der Bürger vor, als würde er im Durchzug in einer Sauerländer Scheune stehen.

Da muss man ja die andere ethnische Volksgruppe glatt noch loben, die seit Jahren am Kölner Hauptbahnhof agiert und die nicht so eine Gewaltaktion anzetteln muss, um im Hauptbahnhof an anderer Leute Geld und Handys zu kommen.
Sie gehen einfach still und nett an dir vorbei und dann ist alles weg.

In Frankreich wurde heute einer, der in ein Polizeirevier eindringen wollte, erschossen. Die Franzosen haben gelernt. Wie viel und was muss in Deutschland noch alles passieren, damit unsere Politiker mal wieder durchblicken?
Der liebe Bosbach, der ja immer von Merkel als Volksberuhiger eingesetzt wird, sagt sinngemäß, dass man nicht tabuisieren darf , aber dass man doch sehen kann, wie hart die Kölner Polizei durchgreift: Sie hat doch tatsächlich einen Kölner Karnevalswagen still gelegt, weil sein Nummernschild abgelaufen war. Na, wenn uns das nicht beruhigt…

Ach ja, Karneval steht vor der Tür… Erste ausländische Messebesucher fragen nach, ob Köln noch sicher ist, und überlegen, ihre Reisen nach Köln zu stornieren.
Nee, alles paletti- keine Panik! Aber am besten kommt ihr dann im Karnevalswagen…
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Alt 07.01.2016, 20:58   #2
Erich Kykal
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Hi, Agneta!

Gepfeffert! Gut gegeben! Solche Fragen sollte man sich und den Verantwortlichen schon mal stellen dürfen, ohne gleich vom betulichen Gutmenschentum dafür geshitstormt zu werden!
Die Exekutive hat man jahrzehntelang kaputtgespart, mancherorts müssen sie mit Walkie-Talkies aus den Achtzigern Streife laufen! Schusssichere Westen sind Mangelware, und die Personaldecke ist ausgedünnt bis zur völligen Überlastung! Na suuuper!

Kleines Detail: Mittlerweile genügt eine Strafe von einem Jahr für eine Ausweisung.

Sehr gern gelesen!

LG, eKy
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen.
Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind.
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Geändert von Erich Kykal (07.01.2016 um 21:43 Uhr)
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Alt 07.01.2016, 22:29   #3
Agneta
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schlimmer noch, Erich! Heute sah ich im WDR Aktuell, dass brisante Informationen aus dem Polizeibericht zurückgehalten wurden. Mein Kommentar stimmt gar nicht mehr so richtig.
Zwar ist die wahre Identität der Täter nicht bekannt, aber es erfolgten bereits vor Ort frühe Kontrollen.. Die Täter hatten Flüchtlingspapiere dabei und zerrissen sie unter den Augen der Polizei mit den Worten: " Wir holen uns dann neue.".
Im Bericht stand auch, dass man Verstärkung gebraucht hätte, weil es durchaus auch hätte Tote geben können.
Hier stellt sich mir nun die brennende Frage:
Hat man diese informationen dem Volk verheimlicht, weil man Angst hatte, es wären tatsächlich Flüchtinge und das Volk rastet aus?
oder hat man sie verheimlicht, weil man feststellte, dass es Banden sind, die im Namen von Flüchtlingen zu uns kamen?
Beides würde die Flüchtingspolitik der offenen Grenzen schwer in Frage stellen.

Vor allem:sowas engtscheidet doch kein Polizeipräsdent. Da wird er wohl erst ganz oben fragen. Das wiederum heißt: Was macht die Politik mit ihren Bürgern noich alles, um ihre Flüchtlingspolitik zu erhalen und durchzudrücken?
das entsetzt mich wirklich!
LG von Agneta
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Alt 07.01.2016, 23:30   #4
Erich Kykal
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Hi, Agneta!

Gegen offene Grenzen habe ich nichts. Das Problem ist, dass es in JEDER Gesellschaft Asoziale gibt, und ein gewisser Prozentsatz der Flüchtlinge ist eben auch so. Zudem sickern mit ihnen eben solche "Banden" mit ein, egal woher. Das organisierte Verbrechen nutzt alle Möglichkeiten.

Was mich ärgert, ist die Unfähigkeit des Staates, dem Einhalt zu gebieten, von verhindern ganz zu schweigen. Die Gesetze wurden im Namen der Menschlichkeit über Jahrzehnte hinweg so weit "entschärft", dass oft ein ewig langer Verwaltungsweg nötig ist, um solche Elemente loszuwerden, oder bis überhaupt geklärt ist, ob das betreffende Element wirklich in Gauner ist - denn der wird sich natürlich als lauterer Flüchtling ausgeben!
In Ostdeutschland können Nazis gewählte Bürgermeister aus dem Amt jagen und ganze Dörfer übernehmen, ohne dass der Staat offenbar Handhabe hat, dies zu verhindern!
Bei normaler "Belastung" des Systems vielleicht erträglich, aber jetzt, bei so vielen Migranten und gespannter Wirtschaftslage: ein hoffnungslos überforderter Apparat!
Die Exekutive ist zahnlos durch zahllose Einschränkungen und Einsparungen. Einerseits müssen sie auf sämtliche Menschenrechte achten, andererseits wird von ihnen gerade in solchen Fällen verlangt, energisch durchzugreifen.
Ich wette, falls es in der Silvesternacht zu "energischen" Polizeieinsätzen gekommen wäre, welche die nun ruchbar gewordenen Fälle verhindert hätten, der Blätterwald hätte am nächsten Morgen gerauscht von "sinnloser Polizeibrutalität gegen Migranten", von "Blindheit auf dem rechten Auge" usw...
Es geht schon lang nicht mehr um Gemeinschaft, Integrität oder Wahrheit! Es geht um Meinungsmache in irgendwelchen Interessen, um Einschaltquote und Absatz.

Nicht die Flüchtlinge sind "krank", die zu uns kommen - die haben den gleichen Anteil Gutmenschen und Arschlöcher und alle Abstufungen dazwischen wie alle anderen Menschen auch, fremde Kultur hin oder her - es ist unser System, das krankt, weil es mit der Situation nicht umgehen kann.
Die Folge: Verallgmeinerung und Zulauf bei den Rechten! Bals sind ALLE Migranten "Gesindel", das man loswerden muss, wenn es sein muss, mit Gaskammern! Willkommen zu einer neuen Runde Steinzeit!

Fazit: Offene Grenzen, ja. Aber kein Bleiberecht für asoziale Elemente. Wer sich nicht nach den Maßgaben unserer Rechtsauffassung zu benehmen weiß, ab auf einen Dampfer, egal wohin. Oder über Saudiarabien oder Nordkorea mit dem Fallschirm abwerfen ...
Auch alle Extremisten: Abmarsch! Aberkennung der Staatsbürgerschaft bei Nazis und fanatischen Moslems, Hasspredigern aller Art, ob politisch oder religiös!
Man könnte eine unbewohnte Insel in Indonesien kaufen, unter Quarantäne stellen und all die Idioten dort abladen. Ich wette, sie rotten sich dort gegenseitig aus: Rassisten gegen Gotteskrieger! Passt!

Okay, das ist zynisch. Undenkbar. Unmenschlich. - Echt?

Eins sollten die braven Zivilisierten hierzulande bedenken: Soziopathen kommt man mit erhobenen Zeigefingern nicht bei! Wenn man aufräumen will, muss man sich eben die Hände schmutzig machen.
Wer sozialisierbar scheint, soll meinetwegen mehrere Chancen erhalten, sich einzugliedern und sein Leben zu ändern, aber wer unbelehrbar ist oder sich einfach zuviel zuschulden hat kommen lassen: Ab dafür!

Dafür bräuchte es aber eine exakte Gesetzgebung, eine durchgreifstarke Exekutive und eine nachvollziehbare Überwachung von deren Handeln, damit niemand übers Ziel hinausschießt!
Leider tendiert eine pluralistische demokratische Gesellschaft zu einem Übermaß an Toleranz von oben und einem Mangel daran von unten. An dieser Diskrepanz kann so ein System zerbrechen: Zu wenig gemeinschaftlicher Zusammenhalt.
Merkel predigt Toleranz, Pegida und AfD erhalten bildungsfernen Zulauf. Da stimmt was nicht zusammen, oder?
Nun, wenn man oben dafür sorgen würde, dass es unten keinen Grund gibt, am System zu zweifeln, dann würde es Pegida wahrscheinlich so nicht geben.
Mittlerweile steht unser "Wohlstand" aber auf so tönernen Füßen, dass jede neue Krise zur Katastrophe führen kann. Ein Teufelskreis.

Ich sehe eine düstere Zukunft:

Klimakatastrophe, Terror, Wirtschaftsdebakel, Bildungsdefizit, Armut ---> Rechtsruck, Gewaltexzesse, Kleinstaaterei, Barbarei ... - Es ist alles in den Köpfen!

Sieht denn niemand die Tendenz, die Zeichen?

LG, eKy
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Geändert von Erich Kykal (13.01.2016 um 11:59 Uhr)
Erich Kykal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2016, 19:22   #5
Agneta
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doch, Erich, die Bürger sehen es und fühlen sich darum auch zunehmend verunsichert. Pegida ist ein Phänomen, dem die Regierung Nahrung gibt. Da stimme ich dir zu.
Sie hinterlässt ihre Bürger mit einem Gefühl , Geheimnisse zu wahren, über ihren Kopf zu entscheiden, das Sozialsystem zu überfordern und tut eigentlich nichts,was wirklich hilft. Seit Monaten wird nur geredet, aber geändert hat sich nichts.
Nach den Vorfällen an Silvester wird es unwahrscheinlicher denn je, dass die Oststaaten Flüchtlinge aufnehmen. Also was soll das Gefasel von: wir arbeiten weiter an einer europäischen Lösung. Die Oststaaten fühlen sich mit jedem Tag mehr bestätigt.
Und Griechenland ist vollkommen aus dem Fokus gerückt. Bezüglich Sparmaßnahmen ect.... echt chaotisch
Merkel hat wie die FDP sagt: Europa ins Chaos gestürzt.
Und da muss man erst mal wieder raus...

Mit Schrecken denke ich an die Europa-Meisterschaft in Frankreich...

LG und danke von Agneta

Geändert von Agneta (08.01.2016 um 19:23 Uhr) Grund: mm
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Alt 12.01.2016, 23:58   #6
badico
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ich auch Agneta...da könnte wieder so ein besoffener deutscher Hooligan einen Polizisten ins Koma treten und diesmal könnten die Franzosen wirklich glauben, alle Deutschen wären so gewaltbereit...zeigt das Fernseh ja oft genug, wenn es wieder mal i-wo brennt und Leute mit Fackeln skandierend durch die Strassen ziehn...

Liebe Grüße

badico
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Si peliannen i vâd na dail lîn. Si boe ú-dhannathach
(Dein Weg liegt dir bereits zu Füßen, zögere nicht ihn zu gehen)
badico ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2016, 09:35   #7
Mondlicht
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"ich auch Agneta...da könnte wieder so ein besoffener deutscher Hooligan einen Polizisten ins Koma treten und diesmal könnten die Franzosen wirklich glauben, alle Deutschen wären so gewaltbereit...zeigt das Fernseh ja oft genug, wenn es wieder mal i-wo brennt und Leute mit Fackeln skandierend durch die Strassen ziehn..."

Stimmt.
Aber wegen eines deutschen Hooligans müssen nicht die Gesetze geändert werden, für den reicht die vorhandene Gesetzgebung völlig aus.
Ein solcher Fall erscheint auch zurecht umgehend in den Medien.
Die Gesetze müssen jetzt für einen Teil unserer illustren Gäste und Neubürger neu formuliert werden, nachdem die Medien vergeblich versucht haben, das totzuschweigen.

Die gewaltbereiten Deutschen verdoppeln ihre Rüstungsexporte in Krisengebiete und die sanften Franzosen wählen dafür die Front National.

Grüße vom

Mondlicht
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Alt 13.01.2016, 12:36   #8
Erich Kykal
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Hi, Leute!

Mal abgesehen von verwerflichem Terrorismus oder Machtpolitik unter dem Deckmäntelchen eines naiven Glaubens, die sich auf Kosten Unschuldiger austoben, ist das Problem hier ein anderes:

Bei den Vorfällen in Köln und anderen Städten waren zwei Faktoren bestimmend:

1) Der Trieb junger Männer
2) In diesem Falle wesentlich: deren Kultur und Erziehung, durch religiöse Tendenzen noch verstärkt.

Was soll das heißen?

Wie junge Kerle sind und was sie im Sinn haben, muss nicht erklärt werden. Das andere sehr wohl:
In jenen Ländern - vor allem des arabischen Raumes - herrscht ein regelrechter kulturimmanenter Frauenhass. Die Frau als solche sei unrein und schmutzig, wertlos und dem Manne untertan. Gewisse Stellen des Koran (übrigens auch der Bibel und aller anderen von antiken Männern geschriebener "heiliger Bücher" voller Nonsens und Sexismus aus heutiger Sicht) unterstützen solche Vorstellungen, und die Männer dort werden - zumindest in gewissen Kreisen - von klein auf in dem Glauben erzogen, nur sie wären respektwürdig und alle (unverschleierten) Frauen und Mädchen Freiwild.
Wie sonst wäre die Vorstellung in den Koran geraten, nach dem Tode "für Allah" erwarteten den "Helden" im Paradies eine große Anzahl "Huris" (Jungfrauen) zum freien Eigengebrauch, die ihm in Ewigkeit zu Willen sind und ihn bedienen?

Nur so wird erklärbar, warum ein IS-Aktivist seine eigene Mutter anschwärzt, weil sie ihn aus Sorge um sein Leben "von seinem Wege für Allah" abbringen wollte und sie dann nach dem Todesurteil auch noch eigenhändig öffentlich erschießt!
Er sah in der eigenen Mutter nichts Wertvolles, nichts, was seiner Liebe und seines Respektes - oder irgendeiner Form der Rücksichtnahme oder Gnade - wert gewesen wäre. Ein extremes Beispiel, gewiss, aber es verdeutlicht die Denkungsart vieler muslimischer Männer aus jenen Regionen:
Frauen sind bestenfalls Besitztum, über das - im Rahmen gewisser Regeln, an die alle Frauen sich strikt, die Männer oft genug nicht wirklich halten müssen - frei verfügt werden darf, solange sie kein Zeichen eindeutigen Besitztums tragen wie zB. den Vollschleier, oder sie nicht von Männern der eigenen Familie begleitet werden, die sie "beschützen".
Es begann mit den sog. "Ehrenmoden" in unser Bewusstsein zu finden, dass diese Leute ganz anders ticken: Wenn ein Mädchen ungehorsam ist und die Regeln nicht befolgt, bringt es "Schande über die Familie" und wird getötet, bei uns meist vom jüngsten Nachkommen besagter Familie, weil der nicht dafür ins Gefängnis kommt, da er nach unserem Recht strafunmündig ist. Was das in der Seele so eines Kindes anrichtet, wenn er die eigene Schwester "hinrichten" muss, scheint diesen treugläubigen Patriarchen egal zu sein - Hauptsache, die "Familienehre" bleibt gewahrt! Wenn Vorstellungen und eingebildeter Respekt mehr zählen als Menschenleben, fehlt es weit auf dem Weg in eine moderne offene Gesellschaft ...

In der Ehe sind die Rollen verteilt: Mann darf alles, Frau nur, was dem Mann gefällt. Viele Männer mögen es gern so "simpel" und überschaubar. Um so ein Weltbild zu verteidigen, wird mit jedem Pfund gewuchert: Glaube, Kultur, Tradition. Man fordert Toleranz ein und "politische Korrektheit" für ein überkommenes System himmelschreienden Unrechts, der Unterdrückung und Versklavung, der Folter (Frauenbeschneidung, Vernähen der Vagina, rigorose steinzeitliche Strafen für kleinste Vergehen = Scharia) und empört sich lauthalsend, wenn irgendjemand - oder gar eine freie Frau! - Kritik wagt oder zumindest gewisse Zustände ernsthaft zur Diskussion zu stellen wagt.

Mit den Flüchtlingen, den vielen schuldlosen Frauen und Kindern und vielen durchaus "guten" Männern sind nun eben leider auch viele dieser Kultursoziopathen mit zu uns gekommen. Die Folgen werden nun ruchbar.
Diese "Burschen" haben absolut kein Unrechtsbewusstsein bezüglich ihres Verhaltens und werden auch nur sehr schwer "umerziehbar" sein, denn welcher Macho, der sich im Vergleich zu Frauen für einen Gott hält, ihnen andererseits aber nicht einmal die Hand schütteln will, weil er sich nicht "beschmutzen" und "unrein" machen möchte, will diesbezüglich wirklich umdenken, wenn er von ausgesuchten Teilen seiner Religion auch noch in diesem Bilde bestärkt wird?

Der tiefgläubige Muslim darf beim Sex mit seiner Frau (Frauen) Spass haben, solange er sich danach gewissen Reinigungsritualen und Gebeten unterzieht, die ihn wieder "säubern", nachdem er das Unreine berührt hat. Schöne "Kultur", was?

Wichtig wäre nun, dass die Neuankömmlinge verinnerlichen, dass Meinungs- und Glaubensfreiheit, die bei uns herrschen, keine Übergriffe rechtfertigen, auch wenn sie der Meinung und des Glaubens seien, auch unsere Frauen so behandeln zu dürfen wie ihre eigenen - oder überhaupt welche!

Das muss man sagen dürfen, ohne gleich als rechtes Arschloch geshitstormt zu werden von kuhäugigen Naivlingen, die immer noch meinen, alle Menschen seien von Wesen "gut" und hätten nichts anderes im Sinn, als miteinander "Backe-backe-Kuchen" zu spielen!


LG, eKy
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Geändert von Erich Kykal (13.01.2016 um 17:34 Uhr)
Erich Kykal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2016, 15:38   #9
Agneta
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Lieber Erich, Mondlicht, Badico

Erich, dein Klartext erstaunt mich , aber ich kann dir in jedem Worte zustimmen.
Alles, was du ausführst, impliziert die große Gefahr für unsere Gesellschaft und unser System, wenn die Politker verharmlosen- entweder aus eigenem Unwissen oder aus politischem Kalkül.
Es geht hier nicht um ein paar Betrunkene, die einem schon mal auf den Hintern klapsen.Dann sagt man: Komm, Finger weg und der Klapser verschwindet sofort.
Hier geht es um fundamentale Fehleinstellungen in den Köpfen der Täter.

Ich habe lange in arabischen Ländern gelebt. Ich kann deine Ausführungen bestätigen. Im Übrigen bestätigen auch Studien und die Aussagen dieses ägyptischen Journalisten das.
Wenn ein Türsteher vom Kietz von der "Zitat: " geifernden Masse , die vor ihm stand," spricht als er einige Mädchen in Hamburg rettete und dass er " sowas noch nie erlebt hat", dann haben wir eine ganz andere Dimension. Ich denke, ein Kietz-Türsteher ist kein Softie und wird schon so manches gesehen haben.

Was aber müsste nun geschehen?
Das Schlimmste ist die Verschleierung durch die Polizei, die aber sicherlich nicht auf eigene Faust so entschieden hat. So fühlt sich der Bürger doppelt verlassen.
Die Gesetze müssten der Dimension angemessen verändert werden. Das werden sie aber nur, wenn die Politiker die von dir angeführten Punkte ansprechen und realisieren. davon jedoch sind sie weit entfernt. Das ist fastgenauso schlimm wie der Vorfall selbst.
Mit einer Woche Sozialdienst im Tierheim ist hier nix zu holen.

Diese Männer werden sich nicht so schnell ändern, denn manifestierte Erziehung und Prägung kann man nicht mit einemmal wegwischen.
Die Strafen müssten hart sein, schnelle Verurteilung und Ausweisung z.B.-
das würde abschrecken.
Wer so etwas tut, sich dazu noch formiert und abspricht, hat sein Gastrecht hier verwirkt.
dazu braucht man weder Hools noch rechts. Wenn aber unser Staat nicht angemessen reagiert, werden wir hier, fürchte ich, bald Auswüchse von sich prügelnden Menschen auf den Straßen sehen.

Und vor allem tut not: Ehrlichkeit gegenüber dem Bürger. Und vor dass man all das sagen darf, ohne rechts verwatscht zu werden.

Betonen möchte ich noch, dass die Türken hier gar nicht mit denen zu vergleichen sind. Sie sind bereits verdeutscht, shen ihren Islam nicht so eng wie die anderen. Auch wenn es darunter Straftäter gibt , eben wie bei den Deutschen selbst auch. Auch wenn sie mal den Macho spielen, aber: Sowas würden Türken nicht tun!!
Hier tut sich auch noch ein zusätzliches Problem auf. Die türkischen Familien werden es nicht zulassen, dass ihre Frauen so bedrängt werden...Dann aber haben wir nicht nur die Hools auf den Straßen, sondern auch noch die Türken, die sich neuerdings bildenden Bürgerwehren, die Russen und anderen Ethnien, die ihre Frau auch beschützen werden...
Tolle Ausssichten...

Man sieht also, die Regierung, die blinde, täte gut daran, aufzuhören zu faseln und beginnen zu differenzieren und die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Auch und gerade im Sinne der vielen Flüchtlinge und Migranten, die friedlich sind und bleiben wollen.


LG und danke allen Kommentatoren von Agneta

Geändert von Agneta (13.01.2016 um 15:47 Uhr)
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