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Denkerklause Philosophisches und Nachdenkliches

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Alt 17.06.2009, 09:57   #1
Medusa
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Standard Sonette schreiben leicht gemacht

Sonette schreiben leicht gemacht


Ihr solltet die Lektion nicht einfach schwänzen,
es geht hier nämlich um das Klanglied-Schreiben.
Wie wärs? Ihr könnts euch locker einverleiben,
um euer Wissen etwas zu ergänzen.

Besonders wichtig sind ja die Kadenzen,
die sollten weiblich oder männlich bleiben.
Es klingt nicht gut, wenn wir’s zu bunt betreiben.
Das bringt im ärgsten Falle Differenzen

mit Lesern, die das überhaupt nicht mögen,
sie sind dem Mischmach keineswegs gewögen.
Wir Deutschen dichten gern mit Diäresen,

sie werden, sind sie mittig, gern gelesen.
Es sind nur noch die Silben, die uns fehlen:
Mit Zehn, auch elfen müssen wir uns quälen.

Doch neben aller nervend Theorie:
Vom Inhalt lebt das klingende Sonett.
Es kommt daher als zartestes Bukett
der feinsten Farben und in Harmonie.

Die Klassik lehrt uns edle Symmetrie,
der Reim umarmend, stimmig und adrett.
Romantisch, fließend, keinesfalls kokett,
bezaubert er als reine Poesie.

Der Pentameter muss hier jambisch sein,
so klingen alle Verse völlig rein.
Auf Thes folgt Antithese im Quartett,

die Synthes gleich darauf im Triolett.
Ich sag euch was: Genau so einfach geht’s.
Versucht es mal und macht was draus, dann stehts!
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Alt 17.06.2009, 11:23   #2
Kajn Kokosknusper
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Krek-krek,

so leicht er auch geschrieben ist, dafür respekt, ich kann dem Text nichts abgewinnen. Da finden sich zu viele Floskeln über das Sonett ein und das Du dann doch zwei Sonette zusammengepappt hast, um das Thema zu behandeln, würde jeden Sonettkritiker bestätigen, der meint, in die vierzehn verse kann man ja kein Thema hineinzwängen. Es gibt genügend Gegenbeispiele, deswegen gehöre ich auch nicht zu denen.

Zitat:
Besonders wichtig sind ja die Kadenzen,
die sollten weiblich oder männlich bleiben.
Es klingt nicht gut, wenn wir’s zu bunt betreiben.
Das bringt im ärgsten Falle Differenzen
Die These halte ich für falsch. Mir zum Beispiel wirkt ein Sonett, dass die gleichen Kadenzen beibehält, oft zu eintönig, Musik lebt von Variation.
Meine Sonette haben in aller Regel folgendes Reimschema: abba baab ccd eed. Dabei sind entweder a oder b männlich kandiert, c und e weiblich, d männlich. In aller Regel meint, dass ich durchaus auch mit breche, aber diese Form für mich nach vielerlei Experimenten als die Klingenste empfinde. So wichtig ist das auch gar nicht, allein, dass es 14 Verse sind ist schon wichtiger.
Zitat:
Das bringt im ärgsten Falle Differenzen
mit Lesern, die das überhaupt nicht mögen,
sie sind dem Mischmach keineswegs gewögen.
Man sollte Lyrikforen auch nicht zum Maßstab aller Dinge nehmen.
Zitat:
Wir Deutschen dichten gern mit Diäresen,

sie werden, sind sie mittig, gern gelesen.
Es sind nur noch die Silben, die uns fehlen:
Mit Zehn, auch elfen müssen wir uns quälen.
Die Diäresen sind allein auf den deutschen Barock mittig gern gelesen, weil dort viele Sonette im französischen Stil geschrieben worden sind, dass heißt im Alexandrinervers, der je nach Kadenz 12 oder 13 Silben hat.
Zitat:
Auf Thes folgt Antithese im Quartett,

die Synthes gleich darauf im Triolett.
Ich sag euch was: Genau so einfach geht’s.
Versucht es mal und macht was draus, dann stehts!
Die Tatsache, dass Du zwei Sonette brauchst offenbahrt in diesen Zeilen den Widerspruch zwischen Inhalt und Form deines Textes.

liebe Grüße
Kajn
__________________
Klio riss aus einem Traume
sich, von einem Lindenbaume:
"Wow, hast Du nen großen Stamm!
Ob ich dich besteigen kann?"


Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.
aus: Also sprach Zarathustra, Friedrich Nietzsche

Geändert von Kajn Kokosknusper (17.06.2009 um 11:26 Uhr)
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Alt 17.06.2009, 12:29   #3
Klatschmohn
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Liebe Medusa,

nett zu lesen und voller Liebe zu den Sonetten hübsch verpackt.
Trotzdem brauch ichs noch mal nüchtern.

Also:

2 Quartette, 2 Trinette (sach ich ma so)
jambischer Reim,
entweder 10. oder elf Silben pro Zeile,
durchgängig entweder männliche oder weibliche Kadenzen,
die Quartette als These
das 1. Trinett (sach ich wieder so) als Antithese
das 2. Trinett (s.o) als Synthese.

Ist es so recht?

Liebe Grüße,
Klatschmohn
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Alt 17.06.2009, 14:13   #4
Medusa
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Lieber Kajn,

Du hast das Allerallerwichtigste übersehen: Die beiden Sonette stehen nicht zum Spaß hinter einander! Sie zeigen nämlich den Unterschied zwischen Zehn- und Elfsilbern bzw. den klingenden und den stumpfen Kadenzen.

Selbstverständlich hätte ich die Theorie in 14 Zeilen unterbringen können!

Wenn Du eine andere Form gefunden hast, die für Dich klingend und harmonisch ist, dann ist das völlig in Ordnung. Was ich hier zeige ist die klassische Form, die jeder Poet, das ist meine Meinung, zunächst verinnerlichen sollte, bevor er zu Experimenten übergeht. Es gibt eine Reihe moderner Dichter, die sich nicht mehr um die Klassik scheren. Ich bin mir aber ganz sicher: Sie beherrschen sie!

Nein, die Foren sind in der Tat nicht das Maß aller Dinge, da gebe ich Dir Recht ! Aber sie sind durchaus hilfreich.

Hab ich was anderes geschrieben, als dass in unserer Sprache die Diäresen mittig sind und unserem Sprachgefühl, das füge ich jetzt hinzu, entgegen kommen

Zum Thema zwei Sonette schaue bitte noch mal nach oben.

Dein Kommentar ist sehr ausführlich und zeigt, dass Du Dich intensiv mit meinem Gedicht auseinander gesetzt hast. Mich überzeugt er allerdings nicht wirklich. Ich habe mir einen Poeten vorgestellt, der gerne Sonette liest und den es in den Fingern kribbelt, es selbst zu versuchen. Bedauerlicher Weise fehlt es ihm an Handwerkzeug. Für ihn ist mein Werk gedacht und ich denke, es wird sehr hilfreich sein und Mut machen. Als ich anfing, Sonette zu schreiben, wäre ich sehr glücklich gewesen, hätte ich einen solchen Leitfaden in die Finger bekommen.

Habe ich schon ein Sonett aus Deiner Feder gelesen? Ich bin sehr gespannt.

Ich grüße Dich herzlich und danke Dir für Deine Überlegungen und für Dein klitzekleines Lob,
Medusa .

Geändert von Medusa (17.06.2009 um 14:25 Uhr)
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Alt 17.06.2009, 14:24   #5
Medusa
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Liebe Klatschmohn,

nicht ganz: Im ersten Quartett stellst Du eine Behauptung (These) auf: Das Mehl ist nass ().

Im zweiten Quartett rückst Du diese Behauptung gerade (Antithese): Mehl ist und bleibt trocken ().

In den Terzetten (oder Triolett) fügst Du zusammen bzw. suchst nach einer Erklärung (Synthese): Mehl wird nass, wenn Du Kucheteig zubereitest ().

Reimschema:
Ihr solltet die Lektion nicht einfach schwänzen,
xXxXxXxXxXx

Geh mal ran, es macht wirklich Spaß!
Herzliche Grüße,
Medusa.
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Alt 17.06.2009, 14:56   #6
Kajn Kokosknusper
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Krek-krek,

ich gebe dir mal ein Beispiel für ein astreines Sonett und bitte dich, dass an deinem Text zu messen:

Zitat:
Andreas Gryphius
XLIII. Ebenbild unsers Lebens.
Auff das gewöhnliche Königs-Spiel.

DEr Mensch das Spiel der Zeit / spielt weil er alhie lebt.
Im Schau-Platz dieser Welt; er sitzt / vnd doch nicht feste.
Der steigt vnd jener fällt / der suchet die Paläste /
Vnd der ein schlechtes Dach / der herrscht vnd jener webt.
Was gestern war ist hin / was itzt das Glück erhebt;
Wird morgen vntergehn / die vorhin grüne Aeste
Sind numehr dürr vnd todt / wir armen sind nur Gäste
Ob den ein scharffes Schwerdt an zarter Seide schwebt.
Wir sind zwar gleich am Fleisch / doch nicht von gleichem Stande
Der trägt ein Purpur-Kleid / vnd jener gräbt im Sande /
Biß nach entraubtem Schmuck / der Tod vns gleiche macht.
Spilt denn diß ernste Spiel: weil es die Zeit noch leidet /
Vnd lernt: daß wenn man von Pancket deß Lebens scheidet:
Kron / Weißheit / Stärck vnd Gut / sey ein geborgter Pracht.


Quelle: http://de.wikisource.org/wiki/Ebenbild_unsers_Lebens
Mal ein Sonett mit weiblichen, mal eines mit männlichen Kadenzen zu schreiben, halte ich daher für kein Argument. Ich erkenne es als gut gemeint im Sinne deines Erkenntnisstandes zu Sonetten natürlich an, aber es geht eben von der Annahme aus, die Silbenzahl dürfe nicht variieren, was schlicht falsch ist. Es ist sicher eine der vielen Lyrikforenweisheiten, die umhergeistern. Deshalb kreide ich es auch weder dir, noch dem Text an, halte es aber doch für mehr als nötig, darauf hinzuweisen.
Ich überlege, hier auch mal, mein Pamphlet der Internetkritiker zu veröffentlichen, doch wollte ich vorher etwas überarbeiten.

liebe Grüße
Kajn

PS.: ein Sonett von mir?! Ich guck mal
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Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.
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Geändert von Kajn Kokosknusper (17.06.2009 um 14:58 Uhr)
Kajn Kokosknusper ist offline  
Alt 17.06.2009, 15:09   #7
Medusa
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Lieber Kajn,

ich anerkenne Deine Kritik doch, oder zweifelst Du etwa daran

Wer Sonette mag und sich damit länger beschäftigt, kennt Gryphius, Gernhardt, Shakespeare......, na klar. Wer aber anfängt, der braucht ein paar simple Regeln, um sich in dem engen Korsett zurechtzufinden, oder etwa nicht? Und ich sags noch einmal: Wer sich an Experimente heran wagt, der sollte die Klassik beherrschen! Oder bist Du etwa anderer Meinung ?
Wer Zöpfe stricken will, der muss auch erst einmal Eins-rechts-eins-links stricken üben!

Ich danke Dir herzlich fürs erneute Vorbeischauen und für das schöne Sonett.

Viele liebe Grüße,
Medusa.
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Alt 17.06.2009, 15:42   #8
Klatschmohn
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Oh, liebe Medusa, da habe ich etwas falsch verstanden.
Also noch einmal:

2 Quartette, 2 Terzette (jetzt sach ich richtig)
jambischer Reim,
entweder 10. oder elf Silben pro Zeile,
durchgängig entweder männliche oder weibliche Kadenzen,
1. Quartette als These
2. Quartett als Antithese
beide Terzette als Synthese

Quartette als umarmender Reim
die Terzette je, aab

Variation: (nach Korrektur)
cdc - dcd
ccd - dee
cde - cde ...... Der Elf- oder Zwölfsilber bleibt dabei erhalten.




Findet dies jetzt Deine Zustimmung?

Liebe Grüße,
Klatschmohn
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Geändert von Klatschmohn (17.06.2009 um 16:37 Uhr)
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Alt 17.06.2009, 16:19   #9
Medusa
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Liebe Klatschmohn,

jetzt ist alles richtig!

In den Terzetten kannst Du allerdings variieren:
cdc - dcd
ccd - dee
cde - cde ...... Der Elf- oder Zwölfsilber bleibt dabei erhalten.

Kajn meckert zwar, aber er ist wohl schon ein "Fortgeschrittener".

Viel Vergnügen und herzliche Grüße,
Medusa.
Medusa ist offline  
Alt 17.06.2009, 16:39   #10
Kajn Kokosknusper
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Krek-krek,

liebe Medusa, ich sehe das ganz genauso wie Du, natürlich. Wenn mir als geneigter Leser jemand einen Text hinschmiert und sagt, dass sei halt ein Experiment: Bäähhh!!!
Aber Gryphius schreibt ja dort oben ein klassisches Sonett, eins im Alexandinervers, also mit dem Einschnitt in der Mitte nach sechs Silben wie im Französischen Sonett. Das hat 12, respektive 13 Silben. Es ist kein Experiment, sondern eben durch Gryphius die von den Franzosen abgeguckte gängigste Sonettvariante des deutschen Barock. Nichtsdestotrotz existierte gleichberechtigt auch damals die fünfhebige Variante.
Die Frage ist jetzt: Was meinst Du mit Klassik? Vielleicht das italienische Sonett? Da macht dann aber das mit den 10 und 11 Silben keinen Sinn, denn diese ursprüngliche Version verlangt den Elfsilber.
Ebensowenig Sinn macht dann - wie bereits erwähnt - auch der Verweis auf die Diärese, die Du in deinem Text ja auch nicht anwendest.

Das Problem ist, und das ist ein häufiges Problem, welches ich in den Foren immer wieder antreffe: Fehler prägt man sich besser ein (und ich müsste lügen, würde ich behaupten, ich wäre da anders gestrickt). Und dein Text offenbahrt so einen typischen Fehler.

Ich bleibe ja auch dabei. Der Text ist gut geschrieben. Und doch würde ich ihn so verwerfen, denn er birgt eine große Verantwortung: er lehrt falsches und dieses Falsche wird dann weitergegeben...

liebe Grüße
Kajn

PS.: noch ein Nachschlag, ein wirkliches Experiment Gryphius mit dem Sonett:

Zitat:
Die Hölle

Ach! und weh!
Mord! Zetter! Jammer! Angst! Creutz! Marter! Würme! Plagen.
Pech! Folter! Hencker! Flamm! Stanck! Geister! Kälte! Zagen!
Ach vergeh!


Tieff' und Höh'!
Meer! Hügel! Berge! Felß! wer kan die Pein ertragen?
Schluck abgrund! ach schluck' eyn! die nichts denn ewig klagen.
Je und Eh!


Schreckliche Geister der tunckelen hölen / Ihr die ihr martert und Marter erduldet
Kan denn der ewigen Ewigkeit Feuer / nimmermehr büssen dis was ihr verschuldet?
O grausamm' Angst / stets sterben sonder sterben


Diß ist die Flamme der grimmigen Rache / die der erhitzte Zorn angeblasen:
Hier ist der Fluch der unendlichen Strasse; hier ist das immerdar wachsende rasen:
O Mensch! Verdirb / umb hier nicht zuverderben.

Quelle: http://www.joergalbrecht.de/es/deuts...erk.asp?ID=103
Ich liebe dieses Text
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