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Eine Reise durch das Unterbewusstsein Von Black Raziel

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Alt 08.11.2014, 14:32   #1
Black Raziel
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Standard Eine Reise durch das Unterbewusstsein * work in progress * - V. Akt

Eine Reise durch das Unterbewusstsein
- Eine Tragödie in acht Akten -


V. Akt - Psychiatrie. Willkommen in der Hölle


Inhaltsangabe:
Hans befindet sich mittlerweile in der Psychiatrie und wird dort auch seinen 21. Geburtstag verbringen. Ohne die genaueren Gründe erfahren oder verstehen zu wollen, bricht die Familie den Kontakt zu Hans ab. Jemand, der keine Leistung mehr erbringen kann, kann von der Familie nicht gebraucht werden. Vor allem ist Hans von seiner Mutter enttäuscht, die den Sohn von sich weist mit der Begründung, dass sie immer so viel für ihn getan habe und es jetzt mit einem psychischen Wrack gedankt bekommt.

Da sich Hans selbst für gesund hält, stören ihn die eigenwilligen Verhaltensweisen seiner Mitpatienten und er entwickelt einen unbändigen Hass auf all die „gestörten Spasten“, die er zu ertragen hat Tag für Tag. Bei den Gesprächsrunden am Morgen ebenso wie in dem kleinen Raucherzimmer für alle Patienten der Station. Vor allem das süchtige Verhalten der anderen Kettenraucher widert ihn an. Das veranlasst ihn allmählich seinen Lebenswillen zurück zu gewinnen und nach außen hin den Anschein einer stabilen und friedlichen Person zu erwecken, um das Vertrauen der Ärzte zurück zu gewinnen und wieder entlassen zu werden. Natürlich ist das nur eine Maske, die Hans trägt, während es innerlich in ihm brodelt. Und so fängt Hans nach seiner Entlassung an sich eine Arbeit als Bestatter zu suchen.



Zuerst brauchen wir hier Gedichte, die Hans weltfremdes und distanziertes, emtionloses Innenleben beschreiben. Wie er alles teilnahmslos hinnimmt und betrachtet, während ihn weiter Halluzinationen peinigen.


Dann irgendwann regt sich doch was in Hans. Er beginnt langsam Hass auf sein Umfeld zu empfinden.

So geht das dann eine ganze Zeit lang und er lebt sinnlos vor sich hin und merkt, dass die Zeit hier in der Psychiatrie ihm nur schlecht bekommt, anstatt ihm zu helfen. Er erkennt es zwar noch nicht, aber er ahnt unbewusst, dass er sich nur selbst aus dieser Situation erretten kann.


Jetzt hat Hans schon so viel Zeit sinnlos in der Psychiatrie verbracht. Langsam wird es Zeit, dass seine Urinstinkte wieder wach werden!

Zitat:
Zitat von Erzähler
Wach auf!
- © Chavali -

Zeit, die sinnlos du verloren hast,
liegt wie schwere Steine auf Papier.
Zeit war stets ein ungeliebter Gast,
totgeschlagen wurde sie von dir.

Seelenlos liegt sie auf deinem Weg,
ausgeblutet durch den Mord an ihr.
Ihre Augen - welch ein Sakrileg! -
starren blicklos wie ein totes Tier.


Wach auf und wehre dich!
Beleb die tote Zeit!
Es ist schon längst soweit!

Hans beginnt sich jetzt zu überlegen, wie er wieder zurück in ein menschenwürdiges Leben findet.

Das kommentieren wir hier:


Zitat:
Zitat von Erzähler
Das Schiff der Hoffnung
- © Chavali -

Auf den Wogen deines Lebens dümpelt so ein
Schiff dahin und du fragst dich, oft vergebens,
worin liegt ein solcher Sinn?

Diese Fragen sind rhetorisch, niemand nennt die
Antwort dir, keiner kennt die Zukunftswege,
Zweifel stehen oft Spalier.

Doch da ist so eine Hoffnung, dass dein Schiff den
Hafen sieht, mit Geschick und Kraft erreicht es
deiner Träume Schutzgebiet.

Auf den Wellen deiner Wünsche schaukelt so ein
kleiner Kahn, alle deine Lebensträume kentern
auf des Meeres Wellenbahn.
Dann wird beschrieben, wie Hans ganz konkret gedanklich an seinem "Fluchtplan" arbeitet.

Und zuletzt brauchen wir eine Beschreibung, wie Hans das Vertrauen der Ärzte gewinnt und entlassen wird.

Das kommentiert Hans mit einem hochmütigen Gedicht zum Abschluss, bevor diese innere Verfassung der Überheblichkeit im nächsten Akt fortgeführt wird.
__________________

Das Community-Projekt "Eine Reise durch das Unterbewusstsein"
Eine Tragödie in neun Akten
Auf, auf ihr Bilgenratten, stecht mit dem Kapitän in unbewusste See!
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