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Alt 13.08.2016, 12:04   #1
Kokochanel
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Standard Wenn die Freiheit baden geht (Kommentar)

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Geändert von Kokochanel (08.10.2016 um 22:50 Uhr)
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Alt 13.08.2016, 16:51   #2
Wodziwob
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Zitat:
Zitat von Kokochanel Beitrag anzeigen
Nein, der Islam mit Burka und Burkini gehört nicht zu Deutschland, da diese Kleidungsstücke ein mittelalterliches Frauenbild in die Öffentlichkeit tragen, eine Abwertung und Bevormundung der Frau im Namen der Religion. Damit wird die Unfreiheit der Frau öffentlich legitimiert und Integration verhindert.
Natürlich muss hier so was verboten sein! Aus falsch verstandener Toleranz ist es bis heute nicht verboten.
Meine Rede, Kokochanel,

aber es ist immer dasselbe. Große Sprüche, so laut und deutlich, dass man fast die Hoffnung hegen möchte, dass endlich wirklich etwas passiert... Und schon winkt der Ölscheich aus Saudi-Arabien mit ein paar Scheinchen, und nix ist's mit gesetzlich vorangetriebener Säkularisierung und Reformation (wenigstens) des deutschen Islam. Ich kann den Begriff Kultur in diesem Zusammenhang nicht mehr hören, Unkultur ist Unkultur und wird es immer bleiben, um das zu realisieren, brauch ich nun wirklich keine Leitkultur. Es macht einen auch mürbe mit der Zeit, sich ständig wiederholen zu müssen. Untergrund? Dafür bin ich zu alt.

Witzig geschrieben. Leider die bittere Wahrheit.

Liebe Grüße
Wodziwob

Geändert von Wodziwob (13.08.2016 um 17:29 Uhr) Grund: Ohne Belang
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Alt 13.08.2016, 22:36   #3
Erich Kykal
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Hi Koko!

Da bin ich voll dabei bei deiner Aussage! Solang nicht pauschalisiert und verallgemeinert wird, nix wie weg mit Islamisten, Predigern, intoleranten Imamen, weg mit Moscheen und Bethäusern, weg mit Kaftan und Schleier.
Dann aber auch gleich alle Nazis einsammeln und ausbürgern! Vielleicht über Nordkorea mit dem Fallschirm abwerfen?

Könnten wir nicht gleich Nägel mit Köpfen machen und ALLE Religionen ins Private schubsen, wo sie hingehören?

Aus den meisten Kirchen machen wir Museen, jeder, der noch möchte, hat seinen kleinen Privataltar zu Hause und belästigt andere nicht mit irgendwelchen ungerechtfertigten gesellschaftlichen Ansprüchen für seinen Glauben!
Messen können per Handy in Konferenzschaltung zelebriert werden, oder man schafft das ganze Ritualgedöns gleich ab.
Religiöse Symbole werden nicht mehr öffentlich herumgetragen. Religions-TV verschwindet.

Auch politische Parteien werden abgeschafft. Staatliche Ämter werden nach Verdiensten und Kompetenz vergeben, nicht nach Parteibuch und internen Seilschaften! Über die Staatspolitik wird per Handyvotum oder Internet entschieden, und zwar nach nachhaltiger öffentlicher Information und Aufbereitung der Gegebenheiten und Optionen in einem eigens dafür eingerichteten Fernsehkanal.
Investigativer Journalismus wird quotenunabhängig und schaut allen in Schlüsselfunktionen auf die Finger. Die Medien erhalten einen neuen Bildungsauftrag, auch hier entscheidet nicht mehr die Einschaltquote über die Art der Sendungen, sondern gesunder Menschenverstand und integre Leute mit Stil aus allen Bevölkerungsschichten und Subkulturen.

DAS wäre dann eine Gesellschaft, in der ich gern leben würde! Ohne öffentliche Belästigung durch menschliche Dummheit!

LG, eKy
__________________
Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen.
Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind.
Dummheit und Demut befreunden sich selten.

Geändert von Erich Kykal (15.08.2016 um 18:10 Uhr)
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Alt 14.08.2016, 10:40   #4
Kokochanel
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Guten Morgen, Wodziwob,

du hast es auf den Punkt gebracht. Sehr wohl habe ich deine diversen Schriften um Islam hier gelesen. Aber wie du schon sagst, man wird müde, sich immer zu wiederholen.
Du hast hier herausgefiltert, worum es mir ging:
Wir brauchen einen reformierten Islam, der zu Europa passt.
Die „Vogel-Strauß-Politik“, die betrieben wird, führt zu nichts und ist gefährlich für unser und für jedes andere westliche Land.

Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit wird vieles zugelassen, was in schon existierenden Parallelgesellschaften im Westen Fuß gefasst hat.
Dies wird bei einer Gesellschaft, die zunehmend ihre ursprüngliche Identität verliert ( denn faktisch sind die westlichen Länder bereits Einwanderungsländer mit Multi-Kulti-Bevölkerung) zu Verstärkung von Spaltung und Randgruppen führen, die sich vergrößern und in die Mitte hin verlagern. Rechts wie links, islamistisch wie fanatisch christlich.

Zudem spüren viele eine Verarmung der westlichen Gesellschaft ab dem Mittelstand nach unten (Familien mit einfachen Berufen, Rentner, Kinder). Gleichzeitig werden die wenigen sehr Reichen immer reicher.

Dies alles wiederum wird irgendwann zur Auflösung der Demokratie führen, weil die Bürger sich „eine starke Hand“ wünschen, die ihre gesellschaftliche Identität rettet. Die Politiker erfassen das offenbar nicht oder sind zu sehr auf ihre Machterhaltung fixiert. Wer jetzt nicht klar macht und auch mit Taten klar macht, dass unser Grundgesetz unsere Kultur ist und über jedem Religionsrecht zu stehen hat, der gefährdet die Demokratie in unseren westlichen Ländern.

Die Burka ist mir hier nur der „Aufhänger“ um klar zu machen, dass die westlichen Staaten ihre im Grundgesetz festgelegte Identität schützen und verteidigen müssen. Dies tun sie jedoch nur mit Phrasen. Und das kann dann eben längerfristig zur Demokratie-Erosion führen.

Guten Morgen, Erich,
Ich habe versucht, auf Wodziwobs Kommentar etwas tiefer gehende und allgemeinere Betrachtungen einzufügen, sodass es auch eine Antwort zu deinen Gedanken sein könnte.
Ich meine, auch Menschen, die über "Verdienste" in höhere Positionen kämen, würden wieder Menschen benötigen, die ihnen diese Verdienste zusprechen und beurteilen. Also bleibt da, wo Menschen entscheiden, immer die Fehlerquelle des menschlichen Ermessens ( egal, woraus motiviert).
Insofern wird das wohl ein Traum bleiben
Komplett umkrempeln lassen sich die Strukturen nicht, dazu sind sie zu sehr miteinander verflochten.

Ich bedanke mich für eure Meinungen und schicke Grüße Koko
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Alt 15.08.2016, 16:42   #5
Walther
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moin,

wenn die freiheit baden geht, ist es gut, einen rettungsring dabei zu haben!

lieber gruß W.
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Alt 02.09.2016, 04:10   #6
Nachteule
geehrt und gefiedert
 
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Hey,

Zitat:
wie viele Handgranaten lassen sich unter einer Burka oder unter einem Burkini verstecken? Im Burkini vielleicht zwei, unter der Burka sicherlich mehr.
Und wie viele erste unter einem weiten Sommerkleid? Das sind ja noch vieeel mehr! Lass uns Sommerkleider verbieten. Wobei. Die trägst du ja vielleicht selbst. Und die gehören ja zur Deutschen Leitkultur! Die kann man nicht verbieten. Aber gefährlich sind sie dennoch. Ich habe jetzt im Sommer Angst, wenn Frauen in Sommerkleidern kommen. Und man kann in seiner Leibesfülle, sollte man den eine haben, seine Handgranaten verstecken. Wenn wir die verbieten tuen wir nicht nur uns Schisshasen etwas gutes, sondern auch den Fettleibigen, die ein agileres Leben führen können, den Krankenkassen, die weniger Behandlungen bezahlen müssen, den Sportvereinen und Fitnessclubs, in die sie eintreten werden, um den Pfunden den Kampf anzusagen und natürlich Vater Staat, der nicht, nach Amerikanischem Vorbild, XXXXL Krankenhäuser und Transportmöglichkeiten anschaffen müssen. Alles nur, weil du Angst vor Burkagranaten hast. Ist doch super!

Zitat:
Nach den Anschlägen von Würzburg und Ansbach ( die anderen werden gar nicht mehr erwähnt), geht es jetzt der Burka und ihren Sprösslingen an die engen Kragen.
Nachdem zwei Männern (im Ergebnis, um so leid es mir um die vier Verletzten tut) lächerliche Anschläge begangen haben, ergibt es ja auch Sinn, Kleidungsstücke für Frauen zu verbieten, die bei den Anschlägen gar nicht verwendet wurden.
Übrigens werden nur die beiden Anschläge genannt, weil das die einzigen Anschläge des Islamischen Staats auf Deutschem Boden waren. Wir könnten auch die vielen tödlichen Anschläge der NSU gegen Ausländer und die der RAF gegen das Establishment dazuzählen. Aber die Motive würde ich eher als Konträr bezeichnen. Warum also nennen? Oder denkst du jetzt an einen Amoklauf eines selbsternannten Doppelariers, der sich gegen Ausländer in München richtete?
Wo bringt da ein Burkaverbot etwas? Warum nicht lieber dafür sorgen, dass illegale Waffen im Dark-Web schwerer verkauft werden können? Im Moment (stand 02.09.2016) steht es bei den Anschlagsopfern Ausländerfeindliche Amokläufer 15 (Tote):1 (Anschläger), bei den IS-Tätern 4 (Verletzte):2 (Anschläger). (Die älteren Deutschen Terroristen (RAF und NSU) habe ich bewusst ausgelassen. Das wäre lächerlich) Also ist unser Problem nicht der Islam, sondern der Ausländerhass. Lass uns doch dagegen vorgehen, indem wir uns diese bösen Menschen einmal ansehen und schauen, was kann man mit denen machen. Und dann sieht man Huch, der Flüchtling ist ja gar nicht böse. Das waren nur unsere Vorstellungen. Bei uns im Sportverein ist es nicht unüblich, dass auch Flüchtlinge zum Fußballtraining kommen. Die meisten sind älter und gehen zu den Alten Herren, aber die, die jünger sind und zur Aktiven Mannschaft kommen, sind alles nette Kerle, die AH kamen mit den älteren auch gut klar. Die die ich kennen lernen durfte waren auch dufte und freuten sich, dass sie so gut aufgenommen wurden. Angst vor dem Fremden kommt daher, dass man es nicht kennt. Wenn man es kennenlernt, braucht man auch keine Angst mehr zu haben. Ich muss da immer wieder an Methusalix von Asterix denken: "Ich habe nichts gegen Fremde. Ein paar meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden da sind nicht von hier" (1974. Da wussten die das schon) Und am Ende des Comics mögen sich doch alle, weil sie sich die Chance gaben, sich kennen zu lernen. Von Comics kann man viel lernen. ^^

Zitat:
Tausende von kleinkriminellen Nordafrikanern gehen nach Festnahme mit höhnischem Lächeln aus dem Präsidium.
Und tausende Deutsche halt auch... Die, die Straftaten begehen, nach denen sie wieder auf freien Fuß gesetzt werden, würden auch auf freien Fuß gesetzt werden, wenn sie Deutsche wären.

Zitat:
Predigern sind von der Türkei infiltriert und tragen ihre Wertvorstellungen in unsere Gesellschaft. Hunderte von Gefährdern werden täglich von extremen Muslimvereinigungen in unserem Land angeworben.
Würde ich so auch sagen, wenn ich Angst schüren wollte. Aber noch mehr werden jeden Tag so gut integriert, dass wir keine Angst davor haben brauchen, dass sie etwas tun. Und wenn wir uns mit den anderen beschäftigt hätten, hätten die sich bestimmt auch integriert, sondern sie hätten gemerkt, dass es hier schön sein kann. Wenn wir sagen: "Du darfst dich nur mit Deutschen treffen, wenn du Integrationskurse belegst" und auf die Frage "Wo gibt es die" mit "gar nicht" antworten... Na ja.. muss man nicht mehr viel zu sagen, wa? Einer der Flüchtlinge in meiner Fußballmannschaft spricht nun so gut Deutsch, dass er sich mit uns über alles unterhalten kann und alle Übungen versteht. Manchmal muss man es ihm extra erklären, aber es ist halt nicht seine Muttersprache und er spricht Deutsch noch nicht lange. Dafür beginnt er jetzt eine Ausbildung zum Altenpfleger. Also er bringt sich an einer Stelle in die Deutsche Gesellschaft ein, an der sich die Deutschen selbst zu fein sind. Und warum? Weil einer auf die Flüchtlinge zugeht und ihnen sagt, "Hey, hier könnt ihr kicken kommt doch einfach vorbei." Und schon hat keiner Angst. Weder der Flüchtling vor den Deutschen, noch der Deutsche vor dem Flüchtling. Klar, das geht jetzt gegen Alles, das sich die AfD wünscht, ist aber die Realität. Und die Situation kann man mit keinem Burkaverbot der Welt erreichen.
Zitat:
Und die Regierung schwafelt von Burka und Burkini?
Du auch. Weil man da Granaten drin verstecken kann! Allerdings deutlich weniger als in einem Sommerkleid oder einer Bierplautze.
Zitat:
Merkel hat trotz der Anschläge gesagt. „Wir schaffen das“.
Waren in Deutschland ja auch nur zwei. Trump denkt zwar, dass sich Deutschland die Probleme in seiner Hauptstadt Paris selbst geschaffen hat, aber der denkt auch, Belgien sei eine Stadt und Mexiko würde die Mauer bezahlen, die er bauen will.
Wenn die AfD nicht als einziges ihr gegebenes politisches Mittel, die Angstmache, so gezielt einsetzen würde und darum nicht ein Teil der Bevölkerung, der die Minderheit ist, sich aber als Mehrheit sieht, gegen das Ziel arbeiten würde, könnte man es auch schaffen. Aber dafür muss man es wollen.

Zitat:
Wir brauchen einmal klare Kante und eine konsequente Forderung nach Anpassung an unsere deutschen Werte an all die, die hier bei uns leben wollen.
Dazu gehört auch, tragen zu dürfen, was man möchte.

Zitat:
Nein, der Islam mit Burka und Burkini gehört nicht zu Deutschland
Wie lange muss eine Religion denn in einem Land sein, um zu ihm zu gehören?

Zitat:
Damit wird die Unfreiheit der Frau öffentlich legitimiert und Integration verhindert.
Natürlich muss hier so was verboten sein! Aus falsch verstandener Toleranz ist es bis heute nicht verboten.
Nur machst du dich durch diese Aussage lächerlich. Du möchtest, dass die Frauen, die jetzt Burka tragen, durch das Verbot besser integriert werden. Also erst einmal: Die Unfreiheit durch Verbote zu beenden... na ja... Aber wenn du behauptest, die Frauen würden unterdrückt werden (mal abgesehen davon, es auch Frauen gibt, die sie ununterdrückt tragen), musst du bitte auch beachten, dass die unterdrückten Frauen das tragen, damit kein anderer außer ihres Mannes sie sehen kann. Was wird dann wohl mit exakt diesen Frauen geschehen, wenn sie die Burkas nicht mehr tragen könnten? In welcher Kleidung können sie dann das Haus verlassen? Richtig: Gar nicht mehr. Gewonnen hast du dabei genau was? Richtig: dass der 12 jährige Sohn die 10 jährige Tochter begleiten darf, einkaufen zu gehen und Mutti wartet in Burka daheim. Weil da kann der Staat noch nicht vorschreiben, was man tragen darf. Und da beißt sich die Ratte in den Schwanz. Was das Ziel hatte, die Frauen ansprechbar zu machen, nimmt ihnen jede Chance, angesprochen zu werden. Applausapplaus. Ziel knapp verpasst. Übrigens: Ist dir aufgefallen, dass es Zeiten in Deutschland gab, die gar nicht mal so weit weg sind, da trug man in Deutschland im Freibad Badeanzug und die Badekappe war vorgeschrieben. Was ist näher dran? Bikini und Haargummi oder Burkini?

Zitat:
Und nun vor den Wahlen rudert die braun gebrannte Sommer-Regierung burkinifrei mit den Armen und schlägt hohe Wellen, die aus dem Freibad bis ins Wohnzimmer schwappen.
Na ja, mit den armen rudern eher die, die nicht in die Sonne müssen, um braun zu werden... wobei... was man ist, kann man ja nicht mehr werden. Aber ich glaube, es ist klar, wen ich meine.

Zitat:
Die Freiheit geht baden – auch ohne Burkini.
Nöö: Die Freiheit geht baden - zumindest bei Burkiniverbot.

Die Angst vor Burkinis ist nur eine Angst vor dem Fremden, die bewusst von den Rechten, namentlich der AfD, geschürt wird. Klar werden Burkas zu einem kleinen Teil (!) dazu genutzt, die Ehefrau zu unterdrücken. Aber das Verbot würde die Unterdrückung unterstützen und der Verbietende würde sich selbst ins Knie schießen. Interessanter Weise wird das Verbot in Frankreich nach und nach wieder einkassiert. Warum? Weil es einfach die dümmste Idee ist. Übrigens: Ich weiß auch von keinem Französischen Terroranschlag (und die hat es wirklich schwer erwischt. Allerdings hat auch gefühlt jeder dritte Afrikaner einen französischen Pass, weil Frankreich sie einmal als Kolonialmacht ausbeutete. Also eine komplett andere Situation.) in dem jemand eine Burka trug. Und wenn du behauptest, die islamische Kultur sei mittelalterlich. Dann brauchst du auch keine Angst vor Burkas zu haben. Dann zieht der islamische Mann nämlich keine an und die Frau darf keine Anschläge verursachen.

Was sagst du denn zu Schwesterngewändern der Nonne? Hast du mal gezählt, wie viele Handgranaten man darin verstecken kann? Ist dir aufgefallen, dass Gott damit die Frauen unterdrücken möchte? Wie passt diese mittelalterliche Kluft nach Deutschland? Hilfe! Wann verbietet der Deutsche Staat das endlich?!

Gruß
Nachteule
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Alt 02.09.2016, 10:04   #7
Kokochanel
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Guten Morgen, Nachteule,

offensichtlich hast du die Satire nicht verstanden, Nachteule, und ich habe bereits alles im vorhergehenden Kommi gesagt.
Wer Nonnen mit Nikab oder Burkafrauen vergleicht, mit dem muss ich mich nicht streiten.
Auch hier siehst du die Realität nicht:
Nonnen wird ihr Gewand nicht von Gott vorgeschrieben, sondern vom Orden! und genaus so ist es mir Burka, Nikab usw. auch.
Im Koran steht nichts davon, dass die Frau so etwas tragen muss, es ist also einzig eine gesellschaftliche Form, auf die man sich im Orient geeinigt hat. Hat mit Religionsfreiheit also gar nichts zu tun!
Und genau das sollten wir nicht zulassen in Deutschland, dass wir uns auf andere Gesellschaftsformen einigen.
Dies ist genau auch die Aussage der Satire.

Damit der Islam zu Deutschland gehören kann, brauchen wir einen reformierten Islam, der sich an unser Grundgesetz und an unsere modernen gesellschaftlichen Formen anpasst. Nicht wir müssen uns ändern oder anpassen, die hier leben, sondern die, die herkommen, wenn sie bleiben wollen. Sie sind hier zunächst Gäste, die wir bewirten und unterstützen. Wenn sie Deutschland als Heimatland sehen wollen, dann müssen sie die Gegebenheiten so akzeptieren wie sie sind. Sonst müssen sie sich ein Land suchen, wo sie ihre mittlelalterlichen Statuten ausleben können.
Jedes orienttalische Land, in das wir als Touristen reisen, fordert das ebenso!

Es gibt einige Menschen, die es so sehen wie du, Nachteule. Sie werden sich in 1o Jahren noch an diese Satiren erinnern.
Nicht nur wir beide haben offensichtlich eine differierende Meinung, ganz Deutschland spaltet sich in die, die alles dem GUTMENSCHENTUMfLÜCHLTINGSHYPE unterordnen möchten und in die, die über den Tellerrand hinausschauen.
Deine süffisanten Ausführungen zeigen wohl, dass du zur ersteren Gruppe zählst.
Die Satire wendet sich eben genau dagegen, es an dem Symbol Burka festzumachen( CDU tut das ja auch, nicht nur AFD)anstatt einmal die wahren Fakten zu nennen:

nämlich dass sich Deutschland bis zur Unkenntlichkeit verändern wird.
Eine super integrierte moderne Deuschtürkin, Journalistin , stellte gestern abend zur Diskussion, dass dies so aussehen könnte, dass sich demnächst Frauen im Bikini nackt und deplaziert vorkommen könnten. Dass wir Strände haben, die danach ausgerichtet sind, welche Kleidung man trägt.Genau das ist der Punkt.
Sie erzählte ebenso, dass in einem Kindergarten getrennte Toiletten gefordert werden.
Es zieht also immer größere Kreise, dass Deutschland sich ändert, wenn man einmal zustimmt.
Auch sie bekam von der Integrierungsbeauftragten der Regierung deftigen Gegenwind. Es ist nicht en vogue, so etwas klar auszusprechen.
Aber es muss ausgesprochen werden.

Wir sollten also klar festhalten: Flüchtlinge, Gäste, die eine Zeitlang in unserem Land leben, können Burka tragen. BIs auf KIndergarten, beim Autofaren ect.- Wer von ihnen aber den deutschen Pass will und dauerhaft hierbleiben, der muss sich anpassen an das, was hier Usus ist und das ist nun mal nicht Burka, sondern Bikini, Entscheidungsfreiheit der Frau, Trennung von Kirche ( Islam) und Staat usw. usw. Die sollte die Rehierung klar so definieren und sich nicht hinter Pseudo- Burkadiskussionen verstecken.

Grüße von Koko
Kokochanel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2016, 11:20   #8
Falderwald
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Hi,

Zitat:
Zitat von K
wie viele Handgranaten lassen sich unter einer Burka oder unter einem Burkini verstecken? Im Burkini vielleicht zwei, unter der Burka sicherlich mehr.
Zitat:
Zitat von N
Und wie viele erste unter einem weiten Sommerkleid?


Ich würde sagen, Unmengen. Der Stoff eines Sommerkleides ist aber auch entsetzlich dick. Zudem siehst du bei einem Sommerkleid die Moppe der Trägerin nicht im Gegensatz zu den anderen Gespenstern (s.o.).

Zitat:
Zitat von N
Das sind ja noch vieeel mehr!
Glücklicherweise!

Zitat:
Zitat von N
Lass uns Sommerkleider verbieten.
Es reicht doch, dass die bei den Muslimas verboten sind, eine Gefahr weniger.

Zitat:
Zitat von N
Wobei. Die trägst du ja vielleicht selbst.
Vielleicht trägst du die ja auch heimlich, wenn du dich damit so gut auskennst.

Zitat:
Zitat von N
Und die gehören ja zur Deutschen Leitkultur! Die kann man nicht verbieten.
Stimmt, die gehören zu dem System gesellschaftlicher und kultureller Eigenschaften, an denen sich ein Land oder eine Nation orientieren soll. Aber so was gibt es ja nirgendwo auf der Welt, nur in Deutschland. Und was es in Deutschland gibt, ist grundsätzlich schon mal schlecht, wissen wir doch, kein Thema.

Zitat:
Zitat von N
Aber gefährlich sind sie dennoch. Ich habe jetzt im Sommer Angst, wenn Frauen in Sommerkleidern kommen.
Ah, sommerkleidophob? Erst seit der Debatte um die Burka oder schon immer? Da gibt es sicherlich bei einschlägigen Stelle Hilfe. Nur Mut.
Ich finde es auch nicht gut, wenn Frauen in Sommerkleidern kommen. Die sollten sie vorher ausziehen.

Zitat:
Und man kann in seiner Leibesfülle, sollte man den eine haben, seine Handgranaten verstecken.
Da sagst du was! Dass da noch niemand drauf gekommen ist. Eine adipöse Person könnte sich ja eine Handgranate zwischen die Arschbacken klemmen. Und wenn er kräftig übt, schafft er es vielleicht, mit dem Schließmuskel sogar den Ring zu ziehen.

Zitat:
Zitat von N
Wenn wir die verbieten tuen wir nicht nur uns Schisshasen etwas gutes, sondern auch den Fettleibigen, die ein agileres Leben führen können, den Krankenkassen, die weniger Behandlungen bezahlen müssen, den Sportvereinen und Fitnessclubs, in die sie eintreten werden, um den Pfunden den Kampf anzusagen und natürlich Vater Staat, der nicht, nach Amerikanischem Vorbild, XXXXL Krankenhäuser und Transportmöglichkeiten anschaffen müssen.
Stimmt, wenn wir nicht so viele Einwanderer in unsere Sozialsysteme hätten, dann könnte jeder von uns locker jeden Morgen ein Nutellabrot mehr essen und die Zusatzbeiträge müssten trotzdem nicht erhöht werden.
Wenn wir diesen armen Menschen helfen, dann sollte auch Kohle für die "Adipösen" da sein, die haben schließlich unsere freie Marktwirtschaft schon von je her kräftig angekurbelt und unterstützt.
Die Menschen in der provinz von "Ost-Meck-Pom" würden sich über XXXXL Karnakenhäuser sehr freuen. Manche haben nicht mal mehr einen Friseur am Ort.
Ok, der kann ihnen dann ja auch nicht mehr in die Ohren schneiden, eine Verletzungsgefahr weniger.

Zitat:
Zitat von N
Alles nur, weil du Angst vor Burkagranaten hast. Ist doch super!
Tja, da kommt eben neben den Sommerkleidern und den Dicken noch eine Möglichkeit hinzu. Aber darauf würden die Terroristen ja nie kommen, nur die blöden Deutschen mit ihren absolut unberechtigten Sorgen und Ängsten. Sind eben alle paranoid.

Zitat:
Zitat von K
Nach den Anschlägen von Würzburg und Ansbach ( die anderen werden gar nicht mehr erwähnt), geht es jetzt der Burka und ihren Sprösslingen an die engen Kragen.
Zitat:
Zitat von N
Nachdem zwei Männern (im Ergebnis, um so leid es mir um die vier Verletzten tut) lächerliche Anschläge begangen haben, ergibt es ja auch Sinn, Kleidungsstücke für Frauen zu verbieten, die bei den Anschlägen gar nicht verwendet wurden.
Nachdem zwei Männer lächerliche Anschläge begangen haben, macht es aber Sinn, dass der Bundestag jetzt beschließen will, auch die Bundeswehr im Inneren einsetzen zu dürfen.
Das beruhigt doch ungemein, können wir uns doch jetzt alle sicherer fühlen.

Zitat:
Zitat von N
Übrigens werden nur die beiden Anschläge genannt, weil das die einzigen Anschläge des Islamischen Staats auf Deutschem Boden waren.
Ansbach, Würzburg, Essen, Hannover, alles Anschläge mit islamistischem Hintergrund in 2016. Das Jahr hatte ja in Köln so hoffungsvoll begangen, da wurden ja wenigstens nur die unverschleierten "Nutten" belästigt, die das wahrscheinlich sogar herausgefordert haben. (Ich könnte mir vorstellen, Künast und Roth waren richtig traurig, Silvester nicht in Köln gefeiert zu haben. Obwohl ich die auch nicht angefasst hätte...)

Zitat:
Zitat von N
Wir könnten auch die vielen tödlichen Anschläge der NSU gegen Ausländer und die der RAF gegen das Establishment dazuzählen. Aber die Motive würde ich eher als Konträr bezeichnen. Warum also nennen?
Die RAF ist Geschichte, die NSU auch, andere "Organisationen" allerdings nicht. Natürlich darf man so etwas nicht tolerieren, das hat aber mit diesem Thema nichts zu tun.
Eine Diskussion zu führen, um diese dann mit völlig anderen Dingen zu konterkarieren, ist geschickt, denn darin findet sich das ideale Motiv der Ablenkung vom eigentlichen Thema.

Zitat:
Zitat von N
Warum also nennen? Oder denkst du jetzt an einen Amoklauf eines selbsternannten Doppelariers, der sich gegen Ausländer in München richtete?
Wo bringt da ein Burkaverbot etwas?
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wem nützen Vergleiche zwischen Äpfeln und Birnen?

Zitat:
Zitat von N
Warum nicht lieber dafür sorgen, dass illegale Waffen im Dark-Web schwerer verkauft werden können?
Ich denke, dieses Problem ist inzwischen erkannt. Aber Waffen bekommt man auch in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt oder Köln. Wer eine haben will und die nötige Kohle hat, bekommt sie auch, selbst Burkaträgerinnen.

Zitat:
Im Moment (stand 02.09.2016) steht es bei den Anschlagsopfern Ausländerfeindliche Amokläufer 15 (Tote):1 (Anschläger), bei den IS-Tätern 4 (Verletzte):2 (Anschläger). (Die älteren Deutschen Terroristen (RAF und NSU) habe ich bewusst ausgelassen. Das wäre lächerlich)
Solche Statistiken sind immer lächerlich, jeder Tote, jeder Verletzte ist einer zuviel, egal wer oder was dafür verantwortlich ist.

Zitat:
Zitat von N
Also ist unser Problem nicht der Islam, sondern der Ausländerhass.
Falsch, beides sind Probleme, mit denen sich unsere Gesellschaft konfrontiert sieht.

Achtung, deine Salamitaktik:

Jährliche Tote in Deutschland durch...

...Illegale Drogen 1032 (2014) (im Jahr 2000 noch 2013 Tote allein durch Heroin)
Alkohol: 15.000
Zucker: 23.680 (Drei Tote pro Stunde)
Tabak: 121.000

Also sind Alkohol, Zucker und Tabak unser Problem - ein legales Problem, wohlgemerkt.

Zitat:
Zitat von N
Lass uns doch dagegen (Ausländerhass) vorgehen, indem wir uns diese bösen Menschen einmal ansehen und schauen, was kann man mit denen machen.
Bei Überzeugungstätern, gar nichts. Wenn möglich finden, aus dem Verkehr ziehen und aburteilen.
Bei allen anderen: Aufklärung.
Da hilft die Burka bestimmt weiter.

Zitat:
Zitat von N
Und dann sieht man Huch, der Flüchtling ist ja gar nicht böse. Das waren nur unsere Vorstellungen.
Unsere Vorstellungen? UNSERE VORSTELLUNGEN?

Der Flüchtling ist also nicht böse? Woher weißt du das? Kennst du ihn, kannst du Gedanken lesen? Kennst du seine wahren Fluchtmotive? Kennst du seine wahre Identität?
Pauschalisierungen und Vorurteile sind selbstverständlich abzulehnen, aber was hat das mit der Burkadebatte zu tun?

Zitat:
Zitat von N
Bei uns im Sportverein ist es nicht unüblich, dass auch Flüchtlinge zum Fußballtraining kommen. Die meisten sind älter und gehen zu den Alten Herren, aber die, die jünger sind und zur Aktiven Mannschaft kommen, sind alles nette Kerle, die AH kamen mit den älteren auch gut klar. Die die ich kennen lernen durfte waren auch dufte und freuten sich, dass sie so gut aufgenommen wurden.
Das finde ich vorbildlich und gut. Das ist ein gangbarer Weg zur Integration und zwar über Gemeinsamkeiten, keine Frage.

Zitat:
Zitat von N
Angst vor dem Fremden kommt daher, dass man es nicht kennt. Wenn man es kennenlernt, braucht man auch keine Angst mehr zu haben.
Korrekt. Und um es kennenzulernen, möchte ich sein Gesicht sehen, was die Burka aber verhindert.

Zitat:
Zitat von N
Ich muss da immer wieder an Methusalix von Asterix denken: "Ich habe nichts gegen Fremde. Ein paar meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden da sind nicht von hier" (1974. Da wussten die das schon) Und am Ende des Comics mögen sich doch alle, weil sie sich die Chance gaben, sich kennen zu lernen. Von Comics kann man viel lernen. ^^
Der Eindruck, dass man von Comics viel lernen kann, könnte bei deinen Ausführungen tatsächlich entstehen.
Die spinnen die Römer...

Zitat:
Zitat von K
Tausende von kleinkriminellen Nordafrikanern gehen nach Festnahme mit höhnischem Lächeln aus dem Präsidium.
Zitat:
Zitat von N
Und tausende Deutsche halt auch... Die, die Straftaten begehen, nach denen sie wieder auf freien Fuß gesetzt werden, würden auch auf freien Fuß gesetzt werden, wenn sie Deutsche wären.
Stimmt, das tun die Deutschen auch. Brauchen wir deshalb auch noch die anderen zusätzlich? Wie würdest du diese Bereicherung nennen? Ach ja, kulturelle Vielfalt.
Werden wir demnächst eben auch noch multikulturell beklaut, da kann man noch was lernen.

Zitat:
Zitat von K
Predigern sind von der Türkei infiltriert und tragen ihre Wertvorstellungen in unsere Gesellschaft. Hunderte von Gefährdern werden täglich von extremen Muslimvereinigungen in unserem Land angeworben.
Zitat:
Zitat von N
Würde ich so auch sagen, wenn ich Angst schüren wollte.
Nein, das ist eine Tatsache, der unsere Gesellschaft ins Auge blicken muss. Dieses Problem hat auch die Bundesregierung langsam begriffen.
Und weil wir ja davor keine Angst haben müssen, werden auch rund 90 Moscheen vom Verfassungsschutz beobachtet. Sehr beruhigend.
Schon mal was von DITIB gehört?

Zitat:
Zitat von N
Aber noch mehr werden jeden Tag so gut integriert, dass wir keine Angst davor haben brauchen, dass sie etwas tun. Und wenn wir uns mit den anderen beschäftigt hätten, hätten die sich bestimmt auch integriert, sondern sie hätten gemerkt, dass es hier schön sein kann.
Na klar, die "anderen" wollten ja auch, dass man sich mit ihnen beschäftigt, sie haben ja geradezu danach gejammert. O, ihr bösen Deutschen, ihr habt euch nicht mit uns beschäftigt, jetzt bilden wir mal Parallelgesellschaften, in denen unsere eigenen Rechts- und Moralvorstellungen gelten...
Das wurde vor 2015 nicht in den Griff bekommen und wird jetzt aber 1,5 Millionen Einwanderungen später ganz sicher einwandfrei funktionieren. Ne, ist schon klar, bzw, das ist alternativlos, wie Frau Kanzlerin immer zu sagen pflegt...

Zitat:
Zitat von N
Wenn wir sagen: "Du darfst dich nur mit Deutschen treffen, wenn du Integrationskurse belegst" und auf die Frage "Wo gibt es die" mit "gar nicht" antworten... Na ja.. muss man nicht mehr viel zu sagen, wa?
Wer sagt das denn? Sagt das einer?

Zitat:
Zitat von N
Einer der Flüchtlinge in meiner Fußballmannschaft spricht nun so gut Deutsch, dass er sich mit uns über alles unterhalten kann und alle Übungen versteht. Manchmal muss man es ihm extra erklären, aber es ist halt nicht seine Muttersprache und er spricht Deutsch noch nicht lange. Dafür beginnt er jetzt eine Ausbildung zum Altenpfleger. Also er bringt sich an einer Stelle in die Deutsche Gesellschaft ein, an der sich die Deutschen selbst zu fein sind. Und warum? Weil einer auf die Flüchtlinge zugeht und ihnen sagt, "Hey, hier könnt ihr kicken kommt doch einfach vorbei." Und schon hat keiner Angst. Weder der Flüchtling vor den Deutschen, noch der Deutsche vor dem Flüchtling. Klar, das geht jetzt gegen Alles, das sich die AfD wünscht, ist aber die Realität. Und die Situation kann man mit keinem Burkaverbot der Welt erreichen.
Prima, dann ist ja einer der Flüchtlinge auf einem guten Weg.
Und der steht jetzt stellvertretend für alle anderen?
D. h. Pauschalisierungen nein, aber in diesem Falle schon?

Ich sehe schon den islamischen Frauenfußballverein, denn: Hey, hier könnt ihr Frauen auch kicken! Morgen spielt der FC Burka Münchhausen gegen die Niqab Kickers.
Und all die Leistungsschwimmerinnen im Burkini. Da purzeln die Bestzeiten und Weltrekorde...

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Zitat von K
Und die Regierung schwafelt von Burka und Burkini?
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Zitat von N
Du auch. Weil man da Granaten drin verstecken kann! Allerdings deutlich weniger als in einem Sommerkleid oder einer Bierplautze.
Ja, ich sehe die religiösen Terroristen schon, die Fetten und die im Sommerkleid. Schauen doch recht niedlich und harmlos aus, nicht wahr?

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Zitat von K
Merkel hat trotz der Anschläge gesagt. „Wir schaffen das“.
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Zitat von N
Waren in Deutschland ja auch nur zwei. Trump denkt zwar, dass sich Deutschland die Probleme in seiner Hauptstadt Paris selbst geschaffen hat, aber der denkt auch, Belgien sei eine Stadt und Mexiko würde die Mauer bezahlen, die er bauen will.
Wenn die AfD nicht als einziges ihr gegebenes politisches Mittel, die Angstmache, so gezielt einsetzen würde und darum nicht ein Teil der Bevölkerung, der die Minderheit ist, sich aber als Mehrheit sieht, gegen das Ziel arbeiten würde, könnte man es auch schaffen. Aber dafür muss man es wollen.
Es waren in Deutschland bisher (!) tatsächlich nur vier. Dann können wir ja beruhigt sein, wird bestimmt nie wieder vorkommen.
Die Hauptstadt Paris ist ja weit weg, das geht uns ja gar nichts an und das unsichere Belgien auch nicht. Ist ja für uns nur Ausland, kann hier gar nicht passieren.

Wenn Frau Merkel sagt, wir schaffen das, dann muss sie auch sagen, wie wir das schaffen. Und anscheinend, ob es nun eine Minderheit ist oder nicht (immerhin sind nach den neuesten Umfragen und Erfahrungen (!) 60 % der deutschen Bevölkerung nicht mehr mit Merkels Flüchtlingspolitik einverstanden), wer legt das denn fest, ob "wir" den Umbau unserer Gesellschaft in solchen Ausmaßen wollen?
Es wird "uns" einfach aufgezwungen und wir müssen jetzt zusehen, wie wir damit fertig werden? Na prima. Will ich das? Willst du das? Und wenn du das willst, muss jeder andere das auch wollen?
Das müssen wir zwar zwangsläufig schaffen, keine Frage, aber nachdem das geschehen ist, ohne vorher die Konsequenzen zu bedenken, kann man eben nicht voraussetzen, das dies ohne Probleme auch so geschehen wird. Und bisher haben wir nur die Spitze des Eisbergs gesehen und viele friert es jetzt schon.

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Zitat von K
Wir brauchen einmal klare Kante und eine konsequente Forderung nach Anpassung an unsere deutschen Werte an all die, die hier bei uns leben wollen.
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Zitat von N
Dazu gehört auch, tragen zu dürfen, was man möchte.
Stimmt, aber wenn ich meine Visage verhülle, dann habe ich auch was zu verbergen, dahinter steht nämlich immer ein Motiv, egal ob harmlos oder gefährlich.
Das aber kann niemand wissen, und davon einmal abgesehen, ist es das Recht einer offenen Gesellschaft, Begegnungen mit offenem Gesicht einzufordern. (Das dient u.a. auch dem Schutz von Frauen, die eine Burka tragen. Angenommen, ich würde Zeuge einer Straftat, die an einer Burkaträgerin begangen wird. Wie sollte ich vor Gericht eine Aussage zu einem Opfer machen, das ich nicht gesehen habe? Kannst du das mal erläutern? Und wie sollte ich als Zeuge eine Burkaträgerin identifizieren, die einen Verkehrsunfall verursacht hat?)
Warum sollte sich eine bestehende, moderne und aufgeklärte Gesellschaft also in diesem Sinne zurückentwickeln?
Nur damit das religiöse Gefühl von ein paar extremen Spinnern nicht verletzt wird?
Wie gehen wir denn mit den Angehörigen verschiedener christlicher Sekten in unserer Gesellschaft um? Und die verschleiern sich nicht mal...

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Zitat von K
Nein, der Islam mit Burka und Burkini gehört nicht zu Deutschland
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Zitat von N
Wie lange muss eine Religion denn in einem Land sein, um zu ihm zu gehören?
Die Frage ist zwar berechtigt, aber die eigentliche Aussage war, der Islam mit Burka und Burkini gehört nicht zu Deutschland. Darum geht es ja hier.

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Zitat von K
Damit wird die Unfreiheit der Frau öffentlich legitimiert und Integration verhindert.
Natürlich muss hier so was verboten sein! Aus falsch verstandener Toleranz ist es bis heute nicht verboten.
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Zitat von N
Nur machst du dich durch diese Aussage lächerlich. Du möchtest, dass die Frauen, die jetzt Burka tragen, durch das Verbot besser integriert werden. Also erst einmal: Die Unfreiheit durch Verbote zu beenden... na ja...
Diese Aussage ist nicht lächerlich, wird sie doch durch die Medien rauf und runter diskutiert, es besteht also dementsprechender Diskussionsbedarf.
Mit welchem Recht ziehst du das ins Lächerliche?
Zudem gibt es viele Beispiele, die belegen, dass unsere "Freiheit" sich auf viele Verbote stützt. Ansonsten wäre es nämlich keine Freiheit, sondern Anarchie, wenn jeder das tun könnte, was ihm in den Kram passt.
Also sollte man solche Aussagen auch als persönliche Meinung akzeptieren, denn wir wollen ja nicht intolerant sein, oder? Das wäre doch im höchsten Maße unproduktiv.

Zitat:
Zitat von N
Aber wenn du behauptest, die Frauen würden unterdrückt werden (mal abgesehen davon, es auch Frauen gibt, die sie ununterdrückt tragen), musst du bitte auch beachten, dass die unterdrückten Frauen das tragen, damit kein anderer außer ihres Mannes sie sehen kann. Was wird dann wohl mit exakt diesen Frauen geschehen, wenn sie die Burkas nicht mehr tragen könnten? In welcher Kleidung können sie dann das Haus verlassen? Richtig: Gar nicht mehr. Gewonnen hast du dabei genau was? Richtig: dass der 12 jährige Sohn die 10 jährige Tochter begleiten darf, einkaufen zu gehen und Mutti wartet in Burka daheim. Weil da kann der Staat noch nicht vorschreiben, was man tragen darf. Und da beißt sich die Ratte in den Schwanz.
Nun, wenn ein Mann seiner Frau verbietet aus dem Haus zu gehen, dann fällt das ganz eindeutig unter § 239 StGB Freiheitsberaubung.
Ist das der Islam, der zu Deutschland gehören will?
Ich denke, darauf kann eine moderne und weltoffene Gesellschaft, wie unsere eine sein will, durchaus verzichten, oder unterstützt du das?

Zitat:
Was das Ziel hatte, die Frauen ansprechbar zu machen, nimmt ihnen jede Chance, angesprochen zu werden. Applausapplaus. Ziel knapp verpasst. Übrigens: Ist dir aufgefallen, dass es Zeiten in Deutschland gab, die gar nicht mal so weit weg sind, da trug man in Deutschland im Freibad Badeanzug und die Badekappe war vorgeschrieben. Was ist näher dran? Bikini und Haargummi oder Burkini?
Badeanzug und Badekappe sind aber nicht mehr vorgeschrieben, die Zeiten sind vorbei.
Und wer schreibt Frauen in deutschen Schwimmbädern den Burkini vor?
Nicht das Gesetz, nicht das Recht, sondern nur der islamische Mann.
Mit welchem Recht also?

Zitat:
Zitat von K
Und nun vor den Wahlen rudert die braun gebrannte Sommer-Regierung burkinifrei mit den Armen und schlägt hohe Wellen, die aus dem Freibad bis ins Wohnzimmer schwappen.
Zitat:
Zitat von N
Na ja, mit den armen rudern eher die, die nicht in die Sonne müssen, um braun zu werden... wobei... was man ist, kann man ja nicht mehr werden. Aber ich glaube, es ist klar, wen ich meine.
Nun ja, und andere, die in die Sonne gehen, werden dunkelrot, manche auch grün im Gesicht. Das kann den Burkiniträgerinnen ja zum Glück nicht passieren.
Die müssen das aus moralisch und ethisch-religiösen Motiven machen, Mittelalter eben.
Hey, wann gibt es die ersten Steinigungen in D? Ich bin schon ganz geil drauf.

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Zitat von K
Die Freiheit geht baden – auch ohne Burkini.
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Zitat von N
Nöö: Die Freiheit geht baden - zumindest bei Burkiniverbot.
Doch geht sie, gerade nach deinen Ausführungen und zwar wortwörtlich.
Dort sieht man nämlich dann die tolerante Freiheit unserer Gesellschaft im Burkini baden. (Vielleicht sollte man die satirische Bedeutung dieser Aussage mal berücksichtigen.)
Wunderschön übrigens, eine fortschrittliche Errungenschaft Deutschlands des 21. Jahrhunderts. Ein Segen der Zivilisation.

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Zitat von N
Die Angst vor Burkinis ist nur eine Angst vor dem Fremden, die bewusst von den Rechten, namentlich der AfD, geschürt wird.
Nein, die Angst vor Burkinis und Burkas ist die Angst davor, dass sich eine primitive Wüstenreligion in einer freien Gesellschaft zu etablieren versucht, welche permanent und provokant gegen die üblichen Gepflogenheiten dieser Gesellschaft verstößt, um dieser ihre Verachtung zu zeigen. Wenn ich in ein fremdes Land auswandere (oder dort aufgenommen werde), dann habe ich mich den gesellschaftlichen Gepflogenheiten dort anzupassen oder ich muss mit entsprechenden Sanktionen und Reaktionen rechnen.
Aber ich freue mich schon auf die künftigen FKK-Badestrände am Roten Meer in der Nähe von Mekka. Da kann ja dann gar nix mehr passieren.

Zitat:
Zitat von N
Klar werden Burkas zu einem kleinen Teil (!) dazu genutzt, die Ehefrau zu unterdrücken. Aber das Verbot würde die Unterdrückung unterstützen und der Verbietende würde sich selbst ins Knie schießen.
Selbst wenn Burkas nur zu einem kleinen Teil dazu genutzt würden, Ehefrauen zu unterdrücken, so ist das in unserer freien und demokratischen Gesellschaft nicht zu tolerieren und mit nichts zu rechtfertigen.
Ein Verbot könnte zumindest das verhindern, denn in Deutschland gilt auch der Minderheitenschutz, der einen direkten Bezug zu den allgemeinen Regeln des Völkerrechts darstellt.
Können wir aber gerne drüber diskutieren, ob wir das für Flüchtlinge und Zuwanderer hier außer Kraft setzen. Trifft ja nur die...

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Zitat von N
Interessanter Weise wird das Verbot in Frankreich nach und nach wieder einkassiert. Warum? Weil es einfach die dümmste Idee ist.
Soweit ich weiß, gilt das lediglich für Burkinis. Warum das die dümmste Idee ist, wird aus deiner Argumentation aber beim besten Willen nicht ersichtlich.

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Zitat von N
Übrigens: Ich weiß auch von keinem Französischen Terroranschlag (und die hat es wirklich schwer erwischt. Allerdings hat auch gefühlt jeder dritte Afrikaner einen französischen Pass, weil Frankreich sie einmal als Kolonialmacht ausbeutete. Also eine komplett andere Situation.) in dem jemand eine Burka trug.
Das ist zwar richtig, doch es könnte durchaus ein mögliches künftiges Szenario werden. Darüber hinaus gibt es etliche andere Gründe, warum eine Diskussion darüber durchaus wünschenswert ist.
Das haben wir ja jetzt erörtert.

Zitat:
Zitat von N
Und wenn du behauptest, die islamische Kultur sei mittelalterlich. Dann brauchst du auch keine Angst vor Burkas zu haben. Dann zieht der islamische Mann nämlich keine an und die Frau darf keine Anschläge verursachen.
Gut, dass du das so genau sagen kannst, dann bin ich jetzt aber unheimlich beruhigt. Die sind ja alle so gottesfürchtig, vor allem die Terroristen und Islamisten...
Wie war das? Der Zweck heiligt die Mittel?

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Zitat von N
Was sagst du denn zu Schwesterngewändern der Nonne? Hast du mal gezählt, wie viele Handgranaten man darin verstecken kann?
Bestimmt eine Menge. Ich sehe schon zu Haufen Nonnen durch Riad und Teheran laufen, alle bestückt mit Handgranatengürteln unter ihren Kutten.
Und da die christliche Religion so fortschrittlich ist, ist es wohl auch nicht auszuschließen, dass sich Männer Nonnenkleidung anziehen, um Anschläge zu verüben.
Ach nein, das geht ja gar nicht, die verhüllen ja gar nicht ihre Moppen...

Zitat:
Zitat von N
Ist dir aufgefallen, dass Gott damit die Frauen unterdrücken möchte?
Nein, mir ist das noch nicht aufgefallen, weil solche Kutten Uniformen von wenigen Amtsträgerinnen sind. So weit ich weiß, werden Frauen heute freiwillig Nonnen. Niemand zwingt sie dazu und wenn sie das nicht mehr wollen, dann können sie jederzeit aus ihrem Orden (und aus ihrer Religion) austreten.
Burkafrauen können das nicht so ohne Weiteres.

Zitat:
Zitat von N
Wie passt diese mittelalterliche Kluft nach Deutschland?
Jahrhundertalte Tradition? Relativ lächerlich, aber harmlos. Uniform eben. Braucht es deshalb daneben noch neue Maskierungen? Na klar,

Zitat:
Zitat von N
Hilfe! Wann verbietet der Deutsche Staat das endlich?!
Ich hoffe doch, sobald es Probleme damit gibt, wenn also Frauen gezwungen werden, so etwas zu tragen oder wenn die durchaus begründete Vermutung naheliegt, unter dieser Verkleidung könnten vielleicht Verbrechen geschehen oder diese Kluft würde gesellschaftlich provozieren, polarisieren oder gar spalten.
Das wird sicherlich bald geschehen, weil Nonnen eben mit offenem Pokerface durch die Lande laufen und sicherlich schon die ersten Anschläge geplant haben. Die sind nämlich unheimlich gefährlich.


Liebe Grüße

Falderwald


__________________


Oh, dass ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral. (Heinrich Heine)


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Alt 02.09.2016, 17:57   #9
Wodziwob
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Zitat von Kokochanel Beitrag anzeigen
Nicht wir müssen uns ändern oder anpassen, die hier leben, sondern die, die herkommen, wenn sie bleiben wollen. Sie sind hier zunächst Gäste, die wir bewirten und unterstützen. Wenn sie Deutschland als Heimatland sehen wollen, dann müssen sie die Gegebenheiten so akzeptieren wie sie sind. Sonst müssen sie sich ein Land suchen, wo sie ihre mittlelalterlichen Statuten ausleben können.
Jedes orienttalische Land, in das wir als Touristen reisen, fordert das ebenso!
Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, Koko. Auf den Punkt gebracht.

Liebe Grüße
Wozi
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