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Ein neuer Morgen Fröhliches und Hoffnungen

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Alt 09.05.2009, 22:21   #1
Helene Harding
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Schwanengesang



Wege verjüngen sich
Blühender Teppich schmiegt sich sanft
unter leisen Schritten

Wasser glitzert silbern
Am Ufer ruht ein weißer Schwan
Dämmerung streift durch alle Zweige

Der Wind duftet nach Anemonen
In Bäumen rauschen Harfen
Ein einsames Boot treibt dahin

Glühwürmchen schwirren durch die Nacht
Ich folge ihrem weichen Licht
und der Gesang des Schwans

tröstet mein allzu schweres Herz



copyright@budina
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Alt 10.05.2009, 20:22   #2
Klatschmohn
MohnArt
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: RLP
Beiträge: 1.949
Standard

Hallo Budina,
bezaubernd, Dein Gedicht, wie ein gemaltes Bild kann ich Deine Verse erkennen.
Trotz Traurigkeit sieht das LI die Welt von der schönsten Seite und läßt sich im Inneren berühren.
Wunderschön.
Liebe Grüße,
Klatschmohn
__________________

© Klatschmohn
Inselblumen
Trockenmohn
Klatschmohn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2009, 22:23   #3
Dana
Slawische Seele
 
Benutzerbild von Dana
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.564
Standard

Liebe budina,
ein Traumbild, das beim Lesen deiner Verse entsteht - doch auf diesem bettest du eine unendliche Traurigkeit.
Ich wollte aus dieser erst herausfinden, weil die gewählte Rubrik dagegen spricht.
Sie blieb, weil ich mit Schwanengesang Abschied und Trauer verbinde. Das lyr.Ich erzählt vom schweren Herzen.
Vielleicht liegt die Hoffnung des lyr.Ich aber gerade darin. Es flüchtet nicht die Traurigkeit, es lebt sie aus - auf eine eigene "Naturart".
Die Bilder werden noch eine Weile bleiben - sie berühren.
Liebe Grüße
Dana
__________________
Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen,
ich schulde ihnen noch mein Leben.
(Frederike Frei)
Dana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2009, 08:28   #4
Helene Harding
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

@Klatschmohn
Hallo Mohn, auch Traurigkeit hat seinen Platz. Das LyI scheint in eine kleine Fantasiewelt einzutauchen, geht bewusst in Klausur > Metapher dafür:

Ein einsames Boot treibt dahin

In der Unbekümmertheit und Friedsamkeit der Natur erlebt das LyI eine Introspektion, sucht und findet den inneren Monolog und somit, unter dem Gesang des Schwans > Symbol für Kraft, Kompetenz und Ausgeglichenheit > in seine innere Balance zurück.
Schön, dass die Zeilen dich bezaubern konnten.

alles liebe, budina


@Dana
Liebe Dana, im Schwanengesang findet das LyI zu sich selbst zurück. "Der Schwan" ist in jedem von uns. Er hat etwas majestätisches, reines und sanft-stolzes. Wenn ein Schwan sich in die Lüfte erhebt, geschieht das mit kraftvoller Galance.
Schön, dass meine "Bilder" dich berühren konnten.

alles liebe, budina
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Alt 11.05.2009, 08:44   #5
Leier
gesperrte Senorissima
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Pfalz
Beiträge: 4.128
Standard

Liebe budina,


ich hoffe, daß dies n i c h t Dein Schwanengesang ist!
Schwäne singen, bevor sie sterben, ihr letztes und allerschönstes Lied...
In Deinem klingt viel Traurigkeit, aber keine Resignation.
Denn noch gibt es Trost und Licht.

Gern gelesen, wenn auch nicht so ganz mein Geschmack.
Daß es trotzdem gefällt, sagt Alles!

Lieben Gruß
von
cyparis
Leier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2009, 18:17   #6
Helene Harding
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Liebe cyparis, es könnte jedermanns Schwanengesang sein. Doch hörte ich wiederum, dass ein Schwan aus Kummer an der Liebe sterben könne. Das LyrI holt sich neue Kraft aus der Natur, scheint eins zu sein mit ihr. Ja, Trost und Licht, Zeichen für Zuversicht, das ist es, was das LyrI im Gesang des Wasservogels - Analogie zum Feuervogel (Phönix) - findet. Hoffnung ist eine Quelle starker Kraft und Motivation. Andererseits kann sie einen auch davon abhalten, unabdingbare Entscheidungen zu treffen.
Es freut mich sehr, liebe cyparis, dass meine Verse deinen Gefallen gefunden haben.

Spruch:Hoffnungslosigkeit ist die Vorwegnahme der Niederlage.

alles liebe, budina
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