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hahaha!
Das spielen wir jetzt mal durch: Otto Schenk ist das Feld voll Löwenzahn und Helmuth Lohner versucht fast mit aller Gewalt, die Pusteblumen festzuhalten ... kreisch! Grööööhl! cyparis |
Liebe Cypi,
ich las deine Zeilen anfangs mit einem zustimmenden Lächeln. Der Frühling, der so schnell vergeht, überhaupt die gesamte Vergänglichkeit. Trotz der leichten Wehmut hoffte ich auf den zweiten oder gar dritten Frühling;) - und wurde fast erschlagen: Schau jetzt in Abendrot und fühle mich entsetzlich tot. Dann habe ich es verinnerlicht. Ja, dieser Frühling wird eines Tags:confused: kommen. Dein Gedicht gefällt mir in seiner Schönheit und Wehmut. Da es nichts mehr zu kritteln gibt, darf ich es, trotz der kleinen Trauer, loben. Liebe Grüße Dana |
huhuuhahahhah!
und jetzt BITTE noch der vermerk im drehbuch: WARUM muss lohner die pustblumen fast mit aller gewalt festhalten??? was könnte (angeblich) schreckliches passieren? oh nestroy, nestroy- du bist zu früh gestorben, was hättest DU daraus machen können! (ich sehe wüste szenen vor meinen inneren auge ablaufen, und das publikum lachweint bis zur erschöpfung...) wieher larin |
Was geht denn hier ab?:D
Kommt doch noch der 2. Frühling? Wunderbar, so soll es sein.:) Liebe Grüße Dana |
Liebe Dana,
zuallererst danke ich Dir für Deinen Kommentar. Du bist aber einem (innerlichen?) Trugschluß erlegen: Das Abendrot steht für "Tod". Ansonsten wäre es ja nicht entsetzlich und könnte auf neuen Frühling hinweisen. Werden und Vergehen wollte ich festhalten. Was in nachfolgenden Kommentaren/Antworten auftauchte: Mit Entsetzen Scherz getrieben à la Nestroy. Lieben und sanften Gruß von cyparis |
liebe cyparis,
und das ist schon auch wieder kunst, wenn man einer an sich schlimmen sache ein lachen abgewinnen kann..... wie hätte nestroy vermutlich einen seiner protagonisten sprechen lassen? "auslachen muss man ihn, den sensenmichel..." liebe grüße larin |
Liebe larin,
da er die Pusteblumen - Löwenzahnkinder aus dem gelben Feld! - lediglich literarisch einfangen konnte, sagte er: "Wenn alle Stricke reißen, häng ich mich auf". In meinen Augen genial!!! Wie Hahnenfuß - oder doch Kirschblüte? Lieben Gruß von cyparis |
liebe cyparis,
diesem nestroy kann doch wirklich keiner das wasser lassen! hab sehr gelacht! larin |
hallo cyparis,
welch ein melanchonisches Frühlingsgedicht. Du läßt vor den Augen des Lesers die Natur erblühen und im nächsten Atemzug beschreibst du, das Zerfallen der Blüten zu Staub. Dann vergleicht das lyr. ich die kurze Blütezeit mit seiner Jugend. Es trauert ihr nach. Diese schöne Zeit des "Erblühens" verging genauso schnell wie die Blütenpracht im Frühling. Die letzten beiden Zeilen sind geradezu tragisch und beängstigend. Das lyr. ich versinkt regelrecht in einer Depression. Ich habe dieses meanchoniche Naturgedicht gern gelesen. Viele Grüße ruhelos |
Liebe ruhelos,
Du hast so gut erfaßt, was ich mit dem Gedicht ausdrücken wollte: Die Wehmut darüber, daß vom einzigen Hab und Gut (Leben), das man hat, immer weniger bleibt. Und doch bleiben die wundervollen Erinnerungen an die Kindheit erhalten, sehr tröstlich und süß. Hab Dank für Deinen Kommentar! Lieben Gruß von cyparis |
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