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Der Narr (Terzanelle)
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Was ein Glück, dass ich jemanden habe, der französisch kann:
Man ist so schlecht wie man denkt???? Mich deucht Medusa, auf die Schnelle, schriebst Du hier eine Terzanelle die gründet auf Begebenheiten - das Ganze ließ sich hier erweiten, doch will ich dies hier nicht betreiben, so lasse ich`s Sinniren bleiben. Und sag: ob Villa-, oder Terzanelle, Medusen ist im Dichten Helle! Mit liebem Grinse-Gruß, Klatschmohn |
Krek-krek,
& eieiei, so ein armer Tölpel.:D Handelt das von einem Kollegen von mir? liebe Grüße Kajn |
Hallo Medusa,
der Sinnspruch des Hosenbandordens an einem Narrengedicht? Die Überschrift hat mich etwas verwirrt, statt des Erwarteten gibts ein Terzinengedicht mit 4 kreuzgereimten Zeilen als Abschluss. Vom äußeren Erscheinungsbild her sieht es aus, als wärs gern eine Villanelle geworden, die sich (überwiegend) nicht wiederholen soll. Bis auf den drinnen/Zinnen reim repetiert nix. erklimmt zu diesem Zwecke spitzig Zinnen spricht was dagegen, hier spitze Zinnen zu machen. Sonst könnte man glauben, das Lyrich klettere spitzig. In S 3 und S 4 hat dich die Reimkunst im Stich gelassen. kommen willkommen sonnen schwächelt So wirft er jedem hübsch beschaulich Flecken die Wut herein, er braucht das wohl zum Leben Was ist denn nur sein Ziel, was ist sein Zwecken Dieser Vers krankt ganz besonders nach meiner Meinung, So wirft er jedem hübsch beschaulich Flecken die Wut herein? Wie werfe ich etwas herein? Und hübsch beschaulich Flecken ist eine harte Atrophierung (ich weiß, manche lieben dieses STilmittel, ich persönlich nicht). Auch der krumme Zwecken gefällt mir nicht, die ganze Zeile riecht aufgefüllt Was ist sein wahres Ziel, was sein Bezwecken? Die Idee gefällt mir, aber die Ausführung ist überholungsbedürftig. lG RiffRaff |
Liebe Medusa,
nur mit dem Spruch haben wir uns überkreuzt. Terzanelle - ei, ich wußte gar nicht, daß es so etwas gibt! Trotzdem wage ich mich an einen Kommentar. *** Honi soit qui mal y pense Es schaut der Narr von draußen gern nach drinnen, durch alle Fenster, Türen, Luken, Gauben, erklimmt zu diesem Zwecke spitzig Zinnen. Er meint, und das ist schwerlich nur zu glauben, nicht auszumachen sei er in den Ecken, könnt ungestraft das Schauen sich erlauben. Betrachtet Menschen unter ihren Decken, schaut zu bei ihrem Gehen oder Kommen, er weidet sich an Ängsten oder Schrecken. (an Ängsten und an Schrecken....?) Auch wenn ihn niemand wirklich heißt willkommen, (Heißt ihn auch wirklich niemand wirklich je willkommen...?) so glaubt er fest an unschuldvolles Necken, genießt es, sich in Reinheit wohl zu sonnen. (fein statt wohl ?) So wirft er jedem hübsch beschaulich Flecken (beschaulich') die Wut herein, er braucht das wohl zum Leben (hinein, denn er ist draußen) Was ist denn nur sein Ziel, was ist sein Zwecken? Doch eines Tags, das Schicksal hats gegeben, da gibt’s nicht Blicke mehr von Draus nach Drinnen. (Drauß ... da von "draußen" ) Ganz schnell, da endet manch ein wildes Leben - (so endet...?) er rutschte nämlich von des Daches Zinnen... *** Gelungen! Feinst gebastelt! So möchte man können......! Kompliment von cyparis |
Liebe Heidi,
der Titel sagts schon: Ehrlos sei, wer Schlechtes dabei denkt". ICH hatte keinerlei schlechte Gedanken! Das Gedicht hat schon ein wenig Zeit auf dem Buckel. Ich freue mich über Dein Grinsen! Herzliche Abendgrüße, Medusa. Lieber Kajn, NEIN, es geht nicht um einen Kollegen! Dazu ist das Gedicht zu alt. Und? Magst Du es oder magst Du es nicht? Viele liebe Grüße, Medusa. Hallo RaffRaff, Dein Kommentar ist überaus witzig, aber ich nehme ihn durchaus Ernst! Niemals würde ich mich erfrechen, den Wahlspruch des Hosenbandordens zu verhöhnen, wo kämen wir denn hin? Soweit ich weiß, verbessere mich bitte, hat Edward III diesen Bonmot von sich gegeben, als die Gräfin Salisbury beim Tanz ihr Strumpfband verlor. Er hob es auf..... Also, es ist keine Villanelle, es handelt sich um eine Terzanelle, die ganz anderen Gesetzen unterliegt. Technisch ist sie, bis auf das Quartett, perfekt. Inhaltlich und bezüglich der Reime schwächelt sie zuweilen. erklimmt zu diesem Zwecke spitzig Zinnen Das ist sowas von komisch! Ich habe das überhaupt nicht gesehen! Und so gehts weiter. Du hast in allen Punkten Recht! Wenn Du mir helfen möchtest, diese Terzanelle hinzukriegen, dann melde Dich; allein kriege ich das nicht mehr gebacken. Ich schicke Dir herzliche Grüße, Medusa. |
Hallo Medusa,
also mein "Buch der Formen" beschreibt die Terzanellen etwas anders. Wie ist denn deine Definition, bzw. wenn alles passt bis auf das Quartett dann stimmt wohl die Abfolge der sich wiederholenden Zeilen nicht? Kopfkratzende Grüße RiffRaff |
Ach ja, Medusa -
mein Kommentar war wohl nichtig? leise weinend: cyparis |
Hallo Riffraff,
Auf Deinen zweiten Kommentar gehe ich morgen ein, in Ordnung? Ich bin jetzt bettreif. Liebe Grüße, Medusa. Ach, Cyparis, ich habe Deinen Kommentar übersehen, bitte verzeih mir. Aber auch darauf gehe ich näher morgen ein. Gute Nacht, Medusa. |
Krek-krek,
gefallen...hm...nicht ganz. Formalien stelle ich hier mal hinten an. Inhaltlich: Ich gebe es zu, ich habe eine Erwartungshaltung, wenn ich von Narren lese. Ich mutmaße, dass es ein persönlicher Text ist, eine persönliche Emotion deinerseits ist. Diese legte sich auf die inhaltliche Ebene des Textes. Beispiele: Zitat:
Zitat:
Aber an einem schönen Flecken, da würde er sicher nicht die Wut hereinwerfen. Da könnte er genausogut seine Jonglierbälle herausholen und suchen, die Herzen der Menschen zum Leuchten zu bringen. Ein Possenreißer eben. Der Narr ist eine ambivalente Figur, das Bild deines Textes ist sehr negativ gefärbt, sieht nur den Teufel in ihm. Der Inhalt kann mir also nicht ganz gefallen... Zur Form: Naja, es ist halt Form. Ob Sonett, Vanille oder Terzanelle ist mir egal. Ich habe selbt mal mit antiken Odenstrophen experimentiert. Dadurch habe ich gelernt, welche Wirkung ein Rhythmus entfalten kann, der nicht so gleichförmig dahinplätschert. Trotzdem schreibe ich hin und wieder Sonett. Ich messe dem aber kaum eine Bedeutung zu. liebe Grüße Kajn |
Liebe Medusa!
Ich sehe mit Freude, Du bist immer wieder, bzw noch immer eifrig am Werkeln mit den alten, aber schönen und interessanten Strickmustern. Bewundernswert und sehr erfreulich, dass Du Dich auch von den Schwierigen nicht kopfscheu machen lässt! Das imponiert mir mächtig. Ich liebe sie alle...die zahlreichen, verschiedenen Formen, aber hab bisher nur ein einziges Sonett zustandegebracht. Wenns bei mir fließt, dann nehm ich mir alle Freiheiten und will mit der Sprache jonglieren...ohne Einschränkungen. (Hmpf...:o Lailany's lahmer Versuch, 'Faulheit' schönzureden :cool::D ) Riffraff hat einige Punkte bemäkelt und auch Vorschläge gemacht und ich möchte mich ihm/ihr uneingeschränkt anschliessen. Aus 'spitzig' sollte tatsächlich 'spitze' werden. Einfache, aber saubere Lösung. Oder: erklimmt zu diesem Zwecke Türme, Zinnen. Der unschöne Reim stört mich persönlich net besonders, wohl aber das doppelt gemoppelte 'Zwecken', zumal ich die Redewendung :'was ist sein Zwecken' noch nie in dieser Form gehört hab. (was ist sein Bezwecken???? könnte es möglicherweise heissen, obwohl auch das irgendwie befremdlich klingt. Was hältst Du von dieser Formulierung: Was ist sein Ziel? Was will er denn bezwecken? Den 'Zweck' in Z3 könntest Du mit 'Anlass' ersetzen. Oder auch mit 'Treiben'....was mir vom Sinn her besser zum Inhalt zu passen scheint. Hm....jo...das wars schon mit dem Meckern. Kleine Schwächen, deren Korrektur so einfach ist, dass sie sich unbedingt lohnen würden, da sie in keinem Verhältnis zu der Mühe steht, die das Basteln eines solchen Dingens darstellt. Gediegene Handwerkskunst, liebe Medusa...Betonung auf 'Kunst'...der tiefe Sinn der Geschichte ist ausgesprochen gelungen herausgearbeitet.... und das ist das mit Abstand Schwierigste bei solchen Werken. Grosses Kompliment dafür! Sehr gern gelesen und mit meinem Senf bekleckert... ;) Ganz liebe Grüße aus downunder von Lailany |
Guten Morgen zusammen!
Liebe Cyparis, "an Ängsten und an Schrecken" werde ich übernehmen, es klingt besser. "Heißt ihn auch niemand...." geht leider nicht, weil der Auftakt unbetont sein muss, das Reimschema ist xXxX..... "fein" statt "wohl"? Nee, das gefällt mir nicht, vielleicht fällt mir noch was anderes ein. "beschaulich" mit Apostroph? Nee nich? "hinein" statt "herein", Recht haste! "drauß" ist ein Tippfehler, Klein Adlerauge", Danke! "so endet...." geht nicht, es fehlen dann zwei Silben; ich überleg noch mal. Ich danke Dir herzlich für Deine Vorschläge und Dein Kompliment. Liebe Grüße, Medusa. Hallo RiffRaff, also, meine "klugen" Bücher sagen dies (Kurzfassung!): "Die Villanelle ist eine dreizeilige Reimverkettung nach dem Schema aba/bcb/cdc/ded..... mit einem abschließenden Vierzeiler, der den Mittelreim der letzten Strophe aufgreift (xyx/yzy-z). Sie hat elf Silben pro Vers und klingende Kadenzen. Einen Refrain, wie bei einer Villanelle gibt es nicht". Inhaltlich gibts noch viel dran zu arbeiten, ich gehe gleich ran. Ich danke Dir herzlich für Deine Vorschläge und auch für Dein Interesse an diesem Gedicht. Herzliche Grüße, Medusa. Lieber Kajn, nö, mit persönlichen Emotionen hat dieser Text nichts zu tun. Es könnte sein, dass mich damals irgendein Ereignis inspirierte, welches, das weiß ich nicht mehr. Mir gefällt mein Bösewicht und ich glaube, ich habe ihn recht gut und eindeutig geschildert als einen Tunichtgut, der nicht eher ruht, bis er Unfrieden und Wut hinter die Fenster und Türen gebracht hat. DER hat keine Jonglierbälle! Alte Formen aufzugreifen und umzusetzen, ist für mich eine schöne Übung, die mir viel Spaß macht; manchmal schreibe ich sogar andere Texte zu Klassikern, das ist seeeehr schwierig! Du hast mir ein, wenn auch ein klitzekleines, Lob da gelassen und dafür bedanke ich mich herzlich. Viele liebe Grüße, Medusa. Liebe Lailany, ja, ich übe mich noch immer an alten Formen, und wenn es dann auch noch mit der Sprache klappt, dann freue ich mich. Hier hauts leider nicht so ganz hin, ich hoffe, ich kriegs gebacken. Die Kritiken und Vorschläge (Deine auch, sehr sogar, Danke!) sind gut und nicht allzu schwer umsetzbar, das könnte mal wieder ein Gesamtkunstwerk werden! Ich danke Dir für Deinen schönen Kommentar und Deine Vorschläge. Gleich werde ich an die Arbeit gehen. Könnte es sein, dass Du jetzt schläfst? Dann wünsche ich Dir eine Gute Nacht und schöne Träume. Herzliche Grüße nach Downunder, Medusa. Ich danke euch herzlich für das Interesse und die schönen Vorschläge. Einen sonnigen Tag wünscht Medusa. edit: Ich habe ein wenig gebastelt, besser? |
Krek-krek,
klar, natürlicherweise lasse ich dir deinen Tunichtgut. Aber, wenn ein Narr von einem Narren liest...muß er halt auch seinen Senf dazugeben. Das ist seine gastronomische Natur. Und da Du mir diese Möglichkeit gegeben hast, habe ich dir ja, da ich dich als Fan alter Formen kenne, auch einen Vorschlag mit auf den Weg gegeben. Zugegeben, etwas versteckt, aber so sind wir Narren... http://www.greensmilies.com/smile/sm...lljongleur.gif liebe Grüße Kajn |
tapfer,liebe medusa,
wie du dich hier in eine neue form hineinbegibst. ich kenne sie nicht, kann von daher auch nicht wirklich kritisieren... bin im moment auch zu gehandicapt, um mich mit dieser form auseinanderzusetzen. liebe grüße norbert |
Lieber Kajn,
habe ich was überlesen? Ein "Narrenstück" vielleicht? Nimms bitte nicht krumm, Du siehst ja, was ich heute früh "geleistet" habe: gelesen, geantwortet, überarbeitet..... Da geht schon mal was durch die Lappen :o. Ich grüße Dich herzlich, Medusa. Lieber Altmeister, weiter oben habe ich, beim RiffRaff, das theoretische Gerüst der Terzanelle erklärt. Sie erscheint mir etwas einfacher als die Villanelle, weil sie keinen Refrain hat; allerdings brauchst Du mehr Reime und musst höllisch wegen des Reimschemas aufpassen! Du bist versehrt? Hast Du etwa auch eine kaputte Rippe? Oder sinds die Kätzchen, die Dich so sehr beschäftigenhttp://www.dichterplanet.com/dichter.../%7Ecat%7E.gif? Wenn das so ist, danke ich Dir umso mehr für Deinen Kommentar! Herzliche Grüße aus der grauen und kalten Hauptstadt, Medusa. |
Hallo medusa,
auf die schnelle gegoogelt habe ich ein paar englische Terzanellen gefunden, das Reimschema ist schon so wie du sagst, nur wird die zweite Zeile aus der ersten Terzine die dritte Zeile der nächsten Terzine und so weiter. Das ganze sieht dann so aus: This is the moment when shadows gather under the elms, the cornices and eaves. This is the center of thunderweather. The birds are quiet among these white leaves where wind stutters, starts, then moves steadily under the elms, the cornices, and eaves-- these are our voices speaking guardedly about the sky, of the sheets of lightning where wind stutters, starts, then moves steadily into our lungs, across our lips, tightening our throats. Our eyes are speaking in the dark about the sky, of the sheets of lightening that illuminate moments. In the stark shades we inhibit, there are no words for our throats. Our eyes are speaking in the dark of things we cannot say, cannot ignore. This is the moment when shadows gather, shades we inhibit. There are no words, for this is the center of thunderweather. Das heißt, da mäandert eine Zeile. Eine andere Definition für die Terzanelle kenne ich nicht. In welchem Buch hast du denn deine Bauanleitung gefunden? lG RiffRaff |
Hallo RiffRaff,
meine "Bauanleitung" habe ich aus dem Literatur-Lexikon des J.B. Metzler-Verlags (2008). Ich google selten, ich sollte es doch hin und wieder machen. Allerdings, das darf ich sicher zu meiner Entlastung sagen, geht MEIN Schema auf die italienische Urform zurück, die soll Dante für seine "Göttliche Komödie" entwickelt haben. Wie auch immer, Dein Beispiel ist wunderschön und wird mir als Vorlage für meine nächste Terzanelle dienen. Ich danke Dir dafür! Weißt Du auch, wer sie geschrieben hat? Ich habe ein wenig gebastelt, hast Du schon gesehen :o? Viele liebe und dankbare Grüße, Medusa. |
Och, Medusa!
"Commedia" is ja gut, aber Kommödie ...? Ick leech ma uff meine Kommode! Schluchzend cyparis |
@medusa
Lewis Turco. Ne, hab deine Nachbesserung noch nicht gelesen, bin aufm Sprung zum Kicken. Nachm Spielen guck ich nach. Und wenn die Amis und Engländer sich nicht an die italienischen Urformen gehalten haben, gehören sie in den letzten Kreis der Hölle, wo die Verräter schmoren. Gibts eben zwei Varianten Gruß RiffRaff |
Liebe Medusa!
Schließe mich cyparis an. Is ja wohl nich dein Ernst, wa? Terzanellen? Davon habe ich keine Ahnung...:D Frag mal lieber Feirefiz! |
Du bist unmöglich Cyparis,
kaum zu ertraaaaagen!!!!! Da mache ich armes Würmchen einen Tippfehler, weil ich die "Commedia dell'arte" im Hirne hatte, und sofort piektst Du ihn schonungslos auf. Ich glaub ich werd nicht mehr! Soooofooooooort korrrrigiert!!!!!!!!! Danke! Herzliche Abendgrüße, Medusa. Ohweh, RiffRaff, Du hast noch nicht? Na, dann schau einfach rein :eek:. Viel Spaß beim Fußball! Und Danke für den Autor. Herzlich, Medusa. |
Ach, Medusa ...
das war so ein kleines Privatvergnügen... nimm es mir nicht übel, bin ne alte Zwiebel! Bussi von cyparis! |
Hallo Medusa,
deine Terzanelle finde ich jetzt sehr viel runder. Die Idee ist gut, ich konnte mir nicht helfen und hab mit deinem Werk rumgespielt, irgendwas war stärker als ich :) Des Spanners Blicke zieht es stets von draus nach drinnen, egal ob Fenster, Schlüssellöcher, Erkersimsen, Gauben, er trotzt dem Ptibull wue dem Sturz von Regenrinnen. Er meint, ist es auch mathematisch schwer zu glauben, er sei getarnt in rechten Winkeln und in Ecken und könnte sich das Spicken folgedem erlauben. Beäugt die Menschen, was sie treiben unter Decken, schaut zu bei ihrem Treiben, Kommen oder Gehen verfüttert seinem Trieb die Sorgen wie das Necken. Zwar will ihn jeder lieber weit entfernt als nahe sehen, doch treu dem alten Fritz und „jeder möge selig werden“ pfeift er auf die Normalos, übt das Eckenstehen, verstört die frommen Flecken liebend gern. Auf Erden kann es nur ihn und seine Zwangsneurose geben, alles zu sehen, sich täglich weiden an den Herden. Die grimmen Parzen schneiden, spinnen weben Des Spanners Blick zieht es von draus nach drinnen Da rutscht er ab, schließt ab mit seinem bisschen Leben, und lebt. Es hielt der Rosenbogen, nicht die Regenrinnen. |
Hallo RiffRaff,
ganz, ganz großartig! Ich bin wirklich begeistert von Deinem Gedicht. Wenn ich darf, dann würde ich es mir gerne in meinen Lieblingsgedichte-Ordner kopieren, der ist nur für mich! Leider, leider, und das Thema hatten wir ja schon, müssen die Verse elf bzw. zehn Silben haben. Auch Lewis Turco hält sich daran, obwohl es sicher schwieriger ist, eine Terzanelle englisch aufzubereiten. Ich freue mich sehr über Dein Lob zu meiner Überarbeitung. Ich hatte gute Kritiker und wunderbare Vorschläge, so dass sie mir nicht schwer fiel. Ich schrieb das schon bei Lailany: Es ist ein Gesamt"kunst"werk! Dir und allen anderen Lesern danke ich für die Hilfe, aus einer mittelmäßigen Terzanelle eine recht gelungene zu basteln. Die nächste wird sich an Turco orientieren! Hoch erfreute und dankbare Abendgrüße, Medusa. Oh Manno. das sehe ich jetzt erst: Ich habe Deinen Nicknamen immer falsch geschrieben, bitte entschuldige, das geschah niemals in böser Absicht und wird nie wieder vorkommen:o! |
Zitat:
Des Spanners Schicksal light statt xxl Des Spanners Blicke ziehts von draus nach drinnen, egal ob Fenster, Schlüssellöcher, Gauben, trotz Ptibulls, Abrutscher von Regenrinnen. Er meint, ist es auch ziemlich schwer zu glauben, er sei getarnt in Winkeln und in Ecken und könnte sich das Spicken so erlauben. Beäugt was Leute treiben unter Decken, schaut zu bei ihrem Kommen oder Gehen labt seinen Trieb an Sorgen wie am Necken. Zwar will man ihn am bester gar nicht sehen, doch treu dem Fritz und „jeder möge selig werden“ sieht man ihn lauernd in den Ecken stehen. Die frommen Flecken sucht er auf auf Erden um seiner Zwangspsychose Stoff zu geben, um sich zu weiden an den braven Herden. Die grimmen Parzen schneiden, spinnen weben Des Spanners Blick zieht es von draus nach drinnen er rutscht, schließt ab mit seinem bisschen Leben, Der Rosenbogen hält- statt Regenrinnen. Kannst gerne in deine Schatztruhe übernehmen, wenn du Freude dran hast. Ich bin ja einfach frech auf deinen Pfaden gewandelt. lG RiffRaff |
Hallo RiffRaff,
Du wirst immer besser! Chapeau! Ich glaub, ich nehme dies für meine "Schatzruhe", in Ordnung? Nun gut, Du bist auf meinen Pfaden gewandert, das macht gar nichts. Du hast was ganz Tolles daraus gemacht und das ist wichtig, stimmts? Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit Dir zu plaudern und mich an Deinen guten Vorschlägen zu orientieren! Viele liebe Gutenachtgrüße, Medusa. |
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