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Vollmondnacht
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Der Vollmond hält in dieser Nacht an meinem kargen Lager strenge Wacht. Vergessen mag er mir nicht schenken. Läßt mich nicht meine Blicke lenken in träumend dunkle Süße. Amsel flötet zagend Grüße. Mich halten Nacht und Mond zum Narren. Darf nicht in Träumerei verharren, darf nicht in Morpheus' Armen ruhn, nicht endlich Tages schwere Last abtun, damit ich schlafend büße: in eine weiße Rose fließe. *** geändert: Der Vollmond hält in dieser Nacht an meinem Lager strenge Wacht. Vergessen mag er mir nicht schenken. Läßt mich nicht meine Blicke lenken in träumend dunkle Süße. Amsel flötet zagend Grüße. Mich halten Nacht und Mond zum Narren. Darf nicht in Träumerei verharren, darf nicht in Morpheus' Armen ruhn, nicht Tages schwere Last abtun, damit ich schlafend büße: in eine weiße Rose fließe. . |
Liebe cypi,
wenn auch einige naturalistische Dinge in deinem Gedicht vorkommen, sähe ich es doch lieber in der LIEBES- oder TRAUER-Rubrik. Der Vollmond als Begleiter schlafloser Stunden und Nächte - ein immer wieder dankenswertes Thema. Hier ist sein Einfluss so stark, dass das LyrI nicht zur Ruhe kommt. Ein schönes Gedicht, voller poetischer Wendungen. Den Schlaf als weiße Rose zu bezeichnen: wunderbar! Liebe Grüße, Chavali |
liebe cyparis,
in stimmungsvoller mondnachtweise hast du uns traum und schlaf besungen, da ist was müdes angeklungen und eine sehnsucht ,sanft und leise, wie blumenduft und amselllied..... für mich könnten zwei zeilen noch kürzer sein: an meinem kargen Lager (strenge ) Wacht nicht endlich Tages (schwere) Last abtun liebe grüße larin |
Liebe Chavali,
meinst Du nun Liebe + Romantik oder meinst Du Trauer + Düsteres? Einen "Mix" gibt es ja nicht. Hauptsache ist mir Dein Lob - was sonst? Da die Gedichte Eintagsfliegen sind, spielt die Rubrik m.E. hier keine so große Rolle. Liebe larin, ich habe stante pede geändert, denn Deine Anregungen haben mir sehr zugesagt. Bei meinem Schwulst bin ich gerne ausladend, aber hier liegt in dr Verknappung gleichzeitig eine Verbesserung. Auch klingt das Lied nun in meinem Kopf besser. Hab Dank! Euch lieben Frühmorgengruß von cyparis |
Liebe Cypi,
läßt der Vollmond dich nicht ruhen auf des Lagers weiche Decken Unruh ist sein stetes Tun und den Geist zu wecken. Lass dich trösten, denn der Mond, der nimmt ab und zu, nimmt er ab, so wie gewohnt, findest auch du Ruh. Ständig wird man hingertrieben reisen die Gedanken, was geschah, was ist ist geblieben, machen manchmal wanken. Darum Freundin findet Ruh, alles wird sich wenden, Mittel helfen ab und zu, einmal wird es enden. Liebe Grüße, Klatschmohn |
Liebe Klatschmohn!
Welch ein schönes Antwortgedicht hast Du mir geschenkt! Jaja - wir Dichter "unter uns".... Hab Dank. Lieben Gruß von cyparis |
Hallo cyparis!
Wunderschön und wunderlich beklemmend. Du hast die große Gabe, Gefühle in ein Rätsel zu hüllen, dass auf verschiedenste Weise zu lösen ist. Danke. LG Ingo
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Liebe cyparis, das ist ja schrecklich, nicht schlafen zu können. Ich habe mich immer vom Vollmond direkt bescheinen lassen, sozusagen als Mondanbeter. Es hilft jeden falls gegen
Mondsucht Nur der Mond dann sich lohnt, wenn man oben wohnt. Sei- ne Sucht man verflucht, hat der Mond gebucht. Ach- te kaum in dem Raum auf des Mondes Saum. Sei ihm hold, sonst dein Gold er bei Neumond holt. Lieben Gruß Archimedes ...der mit dem Mond kreismäßig verbandelt ist |
hallo cyparis,
dein Vollmondgedicht im Paareim gefällt mir gut. Ich persönlich bevorzuge die 2. Version. Interessant finde ich auch den Hinweis auf auf Morpheus dem griech. Gott der Träume. Gern gelesen. Viele Grüße ruhelos |
Lieber Ibrahim,
hab Dank für Dein mich beglückendes Lob! Lieber Archimedes, ich liebe den Mond sehr, auch wenn er mir oft den Schlaf verwehrt. Danke für Deine Poesie! Liebe ruhelos, auf meinen Schlaf freue ich mich immer besonders meiner Träume wegen (falls es nicht Alpträume sind). Ich habe ein gutes Traumgedächtnis. Danke für Dein Lob! Euch liebe Grüße von cyparis |
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