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Berg im November
Wo Licht mit den Nebeln ringt,
und sich an Konturen bricht, da trägt der Berg von unten gesehen auf dem Kamm einen Scheitel, sehr schön. Und mit Firn auf der fliehenden Stirn zeichnet der Fels das bizarre Gesicht einer Ratte, die mit stolzem Anmut, nicht uneitel, Wolkenzuckerwatte zum Frühstück verschlingt. Der Wind ist zu hören, er singt. Er röhrt aus den spärlichen Haaren der Fören. Auch schwärzliche Krähen stören die neblige Ruh. Der wahre Herrscher schweigt und schaut zu. Licht zeigte sich nur zum Scheine, oh Wonne, welch ein Getue der heiteren Sonne. Denn mit nasskalter Hand hinter grauer Wand, wo die Ratte lag, bestimmt nun der Regen den weiteren Tag. |
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Dana und Falderwald
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