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Vierzehn Zeilen Klugheit - Sonett
Vierzehn Zeilen Klugheit
Ich setze langsam Wort an Wort zu Versen: Ihr Klang verliert sich leider schon beim Schreiben. Ob Stifte über leere Blätter reiben, Ob Drucker lasern: In den Kontroversen Verlieren sich die Wahrheit und mein Wissen. Gedanken stocken und die Finger zittern, Als würden sie die vielen Zweifel wittern, Die mich oft quälen, mehr als das Gewissen: Mein Kopf ruht schwer auf meinen beiden Händen. Die Verse werden langsam doch zu Strophen. Schön wär es, wenn die großen Philosophen Die Antwort auf die letzten Fragen fänden! Mit vierzehn Zeilen Klugheit in Sonetten Vermochte ich mich nicht mal selbst zu retten. |
Hi, Walther!
Bloß nicht! Wenn alle Fragen beantwortet wären, was gäbe es noch zu erstreben? Die Menschheit würde stagnieren und sich selbst zerfleischen oder in Dekadenz verlieren. Okay, macht sie ohnehin - aber dann hätten sie ja nicht mal mehr sogenannte "gute" Gründe dafür, entstanden aus Bildungsmangel und Gefühlskälte...:rolleyes::D LG, eKy |
hi eKy,
man kann die leise ironie also rauslesen. :) danke und lg w. |
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