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Herbstgedicht Nr.16 (metrisch saubere 11 4/5 Zeilen))
Nun krächzt es über hartgefrornen Wegen
aus rauer Kehle gegen Blattfall an und hört man weise Worte sich erregen, weil Spinne lustvoll letzten Faden spann. Die Blätter welken derweil wie von selbst. Ich weiss, der Reinhard sagt, es sei die Strahlung vom Mast. Doch was du in den Fingern hältst, ist Herbst und reicht dir noch zur Mahnung, dass alles Leben auch ein Sterben sei. Die Kunst nimmt trotzdem trotzig ihren Lauf. Dem Hobbydichter ist das einerlei, er macht sich seinen schönen Vers darauf. |
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Dana und Falderwald
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