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Eulenlyrik
Eulenlyrik Es naht die Nacht und es erwacht die Eule aus einem Traum auf einem Baum im Hag, die Augen, die kaum taugen für den Tag, vermeiden tags das Leiden einer Beule. Es darben alle Farben in der Hölle, so schwärzen sich die Herzen in der Nacht die Eulen sind am heulen auf Verdacht, sie eilen und verteilen ihr Gewölle. Die Sonne scheint mit Wonne auf die Kogel, doch schmäler durch die Täler und den Hag. Der tagversäumte und verträumte Vogel vermag es nicht im Tageslicht, es munkeln schon einige, ihn peinige der Tag, er mache seine Sache stets im Dunkeln. Auf meiner Ranch seh ich als Mensch im Schein der Morgensonne sorgenfreies Funkeln. Wie heulerich ein Eulerich zu sein! Falderwald . .. . |
Hi Faldi!
Was sind die Eulen der Nacht doch für seltsame Tierchen! :D Ich gehe mal davon aus, das Sonett hat mit voller Absicht drei Terzette. Ist das eine bereits bestehende Sonderform, oder ein Experiment von dir? Gefällt mir jedenfalls sehr! :) LG, eKy |
Servus Erich,
der Text war zwar ein Experiment, aber nicht durch das Anhängen eines dritten Terzetts. So etwas nennt man dann "Schweifsonett" und das ist keine Erfindung von mir. Das Experiment versucht etwas anderes. Ist es dir nicht aufgefallen, was an diesem Text eine Besonderheit darstellen könnte? :confused: :) Ja, Eulen können einem schon leidtun. Die ganze Nacht in Wartestellung sein und auf Beute lauern und dann den lieben langen Tag verpennen. Ich kenne das auch noch aus meiner Taxizeit...:D Muss ich nicht mehr haben. :) Vielen Dank für deinen Kommi...:) Liebe Grüße Bis bald Falderwald |
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Falderwald