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Giganten
Plötzlich fast bezogen Schatten
bleiern das entrückte Blau, machten Fernen ungenau und verdunkelten die Matten. Wolkig ragten ernste Riesen grau gegürtet über Land, beugten sich am Himmelsrand tiefer, wo die Winde bliesen. Ihre Donnerstimmen brüllten Regen durch die Luft herbei, nieder ging er wie ein Schrei in den Tag, den sie verhüllten. Prasselnd stießen ihre Hände tief in alles ringsumher, so als prüften einmal mehr sie Konturen im Gelände, wissen wollend, ob die Werke kleiner Menschen weiterhin minder wären, ohne Sinn für das Ausmaß ihrer Stärke. Und mit ihrem Schluss zufrieden zogen sie nach Osten ab, doch ihr Segen fiel herab Stunden weiter noch hienieden. |
Lieber Erich,
das gefällt mir in Form und Inhalt. Aber du weißt schon, dass du damit gar nicht im Zeitgeist liegts, der zwanghaft von der schwachen, vom Menschen zerstören Natur sprechen muss. :D Liebe Grüße Thomas |
Hi Thomas!
Zeitgeist hat mich noch nie interessiert (wie könnte ich sonst überhaupt dichten!? :D:rolleyes::Aua)! Das hier sollte eher etwas Sagenhaftes haben, wie alte Volksmythen, oder wie der Kampf der Felsriesen in "Der Hobbit". Anklänge aus einer Zeit, als der Mensch dem Wetter noch ganz direkt ausgeliefert war und sich abergläubisch davor fürchtete: Sturmdämonen, Wetterhexen, Gewitterteufel, Donnerriesen ... :cool: Vielen Dank für deinen Zuspruch! :) LG, eKy |
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