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Walder von der Auchenweide
Walder von der Auchenweide
Walder von der Auchenweide mag die Fraue weklisch leide! Dene geht er hinnerher, alles annre fällt em schwer. Walder is koin Kostveräschder, seines Zeischens is er Schläschder. Gern von hinne schleischt er an, schreckt die Leud un kischert dann! Walder is kein Unmensch nischt, denn er kennt ja ein Gedischt! Des vom Haarmann is es net, sonnern des von der Babett... welsche gern so wie er’s häd liesche dät mit ihm im Bett. Denn der Walder hat Humor; der hat´s faustdick hinnerm Ohr: Neulisch nachts im Damebaad sieht er Dame - stark behaart! Da, de Walder unerschrocke, schleischt sisch an in Männersocke... biedet seine Dienste an. Walder is ein guder Mann! Doch koin Dank ward ihm zuteil, Eher war´s das Gescheteil: Weil das Dämsche ruft erschrocke: „Ui, en Mann in Männersocke!“ „Sowas gabs beim Adolf nischt! Soein hädde die erwischt! Un net lang herumgefackelt! Dem sein Schwelles häd gewackelt! |
kicher, ich krieg mich nicht mehr ein, carlino.
gleich noch so ein gustostückerl voller humor, damenbärten, herrensocken und esprit. was soll ich dazu noch sagen? sa-gen-haft. warum bloß bin ich dann jetzt fast sprachlos vor begeisterung... immer noch breitest grinsende grüße, fee |
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Dana und Falderwald
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