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Sternennacht Haikus
In der dunklen Nacht
funkeln Diamanten hell weit im Weltenraum Über stillem Land webt das Silberlicht der Sterne einen sanften Traum Hinter schwarzem Wald zieht ein Schweif aus weißem Licht seine helle Bahn In der kalten Nacht spiegelt sich das Himmelszelt auf dem schwarzen See Silberner Poet wandert einsam durch das Blau bleicher Brudermond Aus der Dunkelheit fällt ein kurzes Sternenlicht wünsch dir leise was |
Liebe Sunblower,
deine Haikus haben mich sofort in diese stille, klare Nachtstimmung gezogen, in der alles ein bisschen weiter wirkt als am Tag. Ich mag sehr, wie du die Bilder so leicht setzt — nichts Überladenes, nichts Drängendes, nur dieses feine Funkeln, das sich von Zeile zu Zeile fortträgt. Besonders schön finde ich, wie du die Bewegung im Himmel mit der Ruhe am Boden verbindest: der Schweif aus Licht, der schwarze See, der Mond als „silberner Poet“. Das hat etwas sehr Zartes, fast wie ein leises Gespräch zwischen Himmel und Erde. Und der letzte Haiku ist ein kleiner Schatz. Dieses „wünsch dir leise was“ hat mich richtig berührt — so unaufgeregt und trotzdem voller Wärme. Ein sehr schöner, stiller Sternenreigen. Herzliche Grüße von Xenia :) |
Hallo Sunblower,
du hast mir zuallererst einmal einen neuen Bereich gezeigt. Und eine (von mir) fast vergessene Art des Gedichts. Dafür danke! Ich habe deine Haikus mit großer Freude gelesen und sie haben mich zum Nachdenken gebracht. Es ist wunderschön zu lesen, was und wie du alles in ein paar Silben packst. Du malst Bilder in drei Zeilen, für die braucht mancher Seiten. Deine Haikus sind poetisch und wunderschön. Liebe Grüße Floris |
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Falderwald