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Echo auf nackter Haut
Immer noch kenne ich den Rhythmus deines Atems auswendig,
wie ein Lied, das im Nebel der Jahre nachhallt. Wenn ich nachts die Augen schließe, folgen meine Finger noch immer der sanften Wölbung deiner Hüfte, obwohl da nur die Kälte des leeren Lakens ist. Es war eine stumme Sprache zwischen uns, das langsame Streifen deiner Hände über meine Brüste, das leise Seufzen im fahlen Licht der Straßenlaterne, das durch unsere Vorhänge brach. Wir bauten uns ein Schloss aus nackter Haut und Versprechen, von dem wir beide wussten, dass es den Herbst nicht überdauern würde. Ich schmecke dich noch manchmal in der Luft des Spätjahrs – diesen Duft aus schwerem Parfüm und kühlem Regen, der mich damals erzittern ließ. Wir haben uns im Rausch der Berührung verloren und im Alltag wiedergefunden, als Fremde. Was bleibt, ist diese süße Traurigkeit auf meinen Lippen, wenn ich an das sanfte Beben deines Körpers denke, der einst mein Zuhause war, und nun nur noch eine schöne, schmerzhafte Silhouette in meiner Erinnerung ist. |
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Falderwald