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Gewitter
Jetzt tauche
So ging ich hoffend fort in trüben Tagen. Verwarf die Rufe, suchte stur die Kehre Hey Fremde, wo find’ ich die Liebesheere? Sprich, können jene süßen Träume tragen? Ich streifte viel zu lang durch leere Felder. Nur Stroh, sie konnten mir nur Trübsal geben. Bald sterbe ich verkühlt an diesem Leben, und nirgends fand ich warme Pinienwälder. So küss mir Wärme, ach du fremde Sonne. Lass Rosen blühen, fülle mich mit Wonne. Und heil mit Rosenblättern alten Schmerz. Denn irgendwann da fliegen still zwei Schwäne. Zum Horizont und küssten weg die Träne. Jetzt tauche tief, ganz tief hinab ins Herz. ... .. . |
Jetzt tauche
Hallo horstgrosse2,
mir gefällt die Entwicklung des Gedichts von den trüben Tagen hin zu Wärme und Hoffnung. Besonders das Schlussbild „Jetzt tauche tief, ganz tief hinab ins Herz“ finde ich gelungen – dadurch bekommt der Text noch eine innere Wendung. Bei „Liebesheere“ bin ich allerdings etwas hängen geblieben; das Bild ist für mich nicht ganz eindeutig. Viele Grüße Max |
Hallo horstgrosse2,
ich mag deine Bilder sehr gerne. Ich kann mich sehr gut hinein fühlen, Besonders mag ich den Vers mit den Rosen, und den Rosenblättern. Der Duft von Rosen versetzt mich jedes Mal in andere Zeiten und er wirkt anregend, warum also auch nicht heilend. Was für ein wirklich schöner Gedanke. Grüsse Floris |
Grüße.
"Liebesheere" sind die vielen Menschenpaare, die sich gefunden haben. Somit, Liebesherre. @Floris Der Text ist auf den Poeten.de geboren worden. Und jeder Vers fällt in eine andere Sensibilität, ohne sich direkt zu berühren. Ok, tschüss. |
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Falderwald