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Heimsuchung
Heimsuchung
Frau Luna, nicht der Mann im Mond, weckt mich allnächtlich, bin´s gewohnt. Zum Stelldichein steigt sie herab, jedoch ich Armer mache schlapp! Nachdem sie einmal wohnt mir bei, ist´s mit der Lunalust vorbei! Denk ich bei Tag dann an den Mond, fragt es in mir: Hat sich´s gelohnt? Denkt´s Es darüber länger nach, Fragt sich´s erneut, woran das lag: Hat ihn gestört der Dame Art, lag´s gar an ihrem Damenbart? Das Es im Mann hat zwitterhaft die Manneskraft hinweggerafft! |
Lieber Carlino,
der eine treibt's mit Frau Luna, die andere mit dem Mann im Mond. Wie auch immer, schlaflos sind beide. Wenn in Deinem Gedicht keine Mataphern eingebaut sind (Du versteckst sie ja gerne :)), die ich (nicht nur bei Dir!) nur selten verstehe, dann ist das wieder ein typisches Carlino-Gedicht, so eines, wie ich es richtig gerne lese: Leicht, locker, flüssig und mit unerwarteter Pointe. Für den nächsten Besuch der Frau Luna wünsche ich Deinem "Es" und vor allem der Dame einen reinen Teint! Herzliche und grinsende Grüße, Medusa. |
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Dana und Falderwald
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