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Die Geburt des Tierschutzes aus dem Geiste des Weibes
Die Geburt des Tierschutzes aus dem Geiste des Weibes
Scheppernd steigt er auf sein Ross, Sir Lancelott sieht sich als Boss: Mit Tüchlein winkt ihm Geneviève, schön wärs, wenn die sich mit ihm träf... nach dem Turnier, er fänd das gut, entflammt ist nun sein Minnemut! Doch da, wer sprengt ihm in die Quer? Der Schwarze Ritter Rüdiger! Herr Rüdiger auf edlem Ross, der fühlt sich ebenfalls als Boss. Auch ihm das Fräulein huldvoll winkt, was Lancelott erheblich stinkt: Der schwingt sein Schwert, es ist sehr scharf, nur eines Hiebes es bedarf! Sein Schwert dringt tief in R. hinein, bis in das Mark, das muss so sein... dringt auch noch in des Pferdes Rücken, (das konnt schon Schwaben einst entzücken): Zur Rechten sieht man wie zur Linken den Recken hälftig niedersinken! Frau Geneviève, die beugt sich vor, fängt an zu zetern volles Rohr: „Der arme Hengst, er muss so leiden, für Tierschutz will ich künftig streiten!“ |
Lb. Carlino,
das ist wieder so ein herrlicher Hinterhalt, aus dem es endlich kräftig schallt. :D Allerdings ist hier ein Stockfehler: Zitat:
Zitat:
LG W. |
Hallo Carlino
Ja, das ist herrlich von weit hergeholt, dass sich Tierschutz aus dem Geist einer Hofdame begründet. Die Reime sind frech und teilweise schräg. Und auch schon allein die ersten vier Strophen sind pointiert gedichtet. Und mir gefällt der Schwarze Humor darin! :) Wenn Lady Dschennevjev nun auch zu streiten anfängt, frag ich mich, hängt sie sich just ein Schwert um'n Bauch und schlägt dann um sich fürchterlich? Ha, oder nimmt sie jenes Schwert, recht gut bekannt als "Zunge, scharf"? Denn so ein Weib ist es dann wert, dass man sie "Schwertgosch" nennen darf. :p Blaugold |
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