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Vergangenheit
Nebel in den Wiesen dräut,
Tageslicht den Morgen scheut, Wind auf gelben Blättern kaut, Frost durch trübe Fenster schaut. Stimmungstief hängt unbefreit, starrt auf dunkle Jahreszeit. Abgestraft liegt die Natur nun danieder, keine Spur regen Lebens jetzt zu finden. Nirgendwo ein Hauch von linden Lüften, sanften Blütenträumen, Bächen, die voll Wonne schäumen. Tief geborgen im Gemüt Hoffnungslosigkeit jetzt blüht, klamme Finger krallen sich fest ums Dasein, jämmerlich. Kalt, verglüht, glimmt doch der Keim neu fürs Leben, insgeheim. |
Lieber Archi,
du hast ja so recht.:( Sogar ein Seeblick trägt diesen "Trauerflor". Wunderschöne Bilder der jahresbdingten Vergänglichkeit. Nur mit dem Wissen, dass darin bereits neues Leben keimt, lässt es sich aushalten. Nein, das stimmt nicht ganz. Wir bedürfen dieser Vergänglichkeit, um das Erwachen und die Freude wahr zu nehmen. Nur so schließen sich die Kreise. Wenn wir ums eine nicht wissen, können wir das andere nicht schätzen. Die Natur führt es uns immer wieder vor und du uns. ;) Liebe Grüße Dana |
Das Leben ist vergangen,
zurück bleibt Sarg und Laub. Das Sein, an dem wir hangen, ward Trauer, Leid und Staub. Was bleibt zurück für jene, die stehen vor dem Grab? Das Hören auf die Töne der Knospen an dem Stab, den wir schon brechen wollten für diesen bittren Raub, doch eigentlich nur zollten Tribut mit Lebensstaub. Liebe Dana, Zitat:
Danke für deinen lieben Kommentar und die Anregung zu obigen Versen Gruß Archimedes ...der mit den staubigen Kreisen |
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Dana und Falderwald
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