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Alt 29.06.2017, 20:03   #2
ginTon
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Hi Chavilein...

Das ist ein schönes kulturkritisches Gedicht zur Erhaltung der Natur. Hat mir gleich gefallen.

Zitat:
Wo einst Büsche blühend standen
und wir zum Stelldichein uns fanden -
dort ist die Erde aufgewühlt.

Rohre, dick wie junge Bäume
geistern nachts durch meine Träume.
Verstecken haben wir gespielt.

Gartenbunte Wiesenblumen
weichen heißem Teerbitumen.
Wir haben Liebe heiß gefühlt.

So ist das Paradies verloren.
Doch damals, als wir einst geboren,
wars Natur, die uns zusammenhielt.
Das verlorene Paradies erinnert mich auch immer an das Langgedicht
von Milton "Paradise Lost", wobei dort aber eher so das biblische etc.
erzählt wird. Das hier im Grunde die Realität und die Auswirkungen
einiger Modernisierungen auf die Natur dargestellt wird, finde ich gut.

gerne mit beschäftigt... liebe Grüße ginnie


PS: das "wars" in der letzten Zeile könnte man denke ich schon ausschreiben zu "war es", dann bist du auch
wieder beim unbetonten Zeilenanfang der letzten Zeile wie in den vorangegangenen Strophen
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