Hi Chavilein... Das ist ein schönes kulturkritisches Gedicht zur Erhaltung der Natur. Hat mir gleich gefallen. Zitat: Wo einst Büsche blühend standen und wir zum Stelldichein uns fanden - dort ist die Erde aufgewühlt. Rohre, dick wie junge Bäume geistern nachts durch meine Träume. Verstecken haben wir gespielt. Gartenbunte Wiesenblumen weichen heißem Teerbitumen. Wir haben Liebe heiß gefühlt. So ist das Paradies verloren. Doch damals, als wir einst geboren, wars Natur, die uns zusammenhielt. Das verlorene Paradies erinnert mich auch immer an das Langgedicht von Milton "Paradise Lost", wobei dort aber eher so das biblische etc. erzählt wird. Das hier im Grunde die Realität und die Auswirkungen einiger Modernisierungen auf die Natur dargestellt wird, finde ich gut. gerne mit beschäftigt... liebe Grüße ginnie PS: das "wars" in der letzten Zeile könnte man denke ich schon ausschreiben zu "war es", dann bist du auch wieder beim unbetonten Zeilenanfang der letzten Zeile wie in den vorangegangenen Strophen