hallo liebe fee,
ich wollte eigentlich schon viel früher auf das Werk antworten, hatte mir dann aber gedacht, das es verdient hätte eine hohe Anzahl an Lesern zu bekommen, wobei es dann gar nicht so arg purzelte. es wurde viel gesagt, ja das Werk ist wunderschön, wobei meine persönlichen favoriten die ersten 5 Zeilen sind..
wie weit ist mir das herz an manchen morgen,
erfüllt mich im erwachen der gedanke
an unser beider körper flank' an flanke,
enthebt mich so voll leicht-sinn ird'scher sorgen!
wie warm ich mich hier fühl, bei dir geborgen,
weil gerade dort für mich sher stark das inhaltlich imaginäre hervortritt...wenn nicht eher sogar das innere ohne bild...
vom klanglichen, um darauf auch noch einzugehen, vielen mir besonder die Alliterationen auf die in den Vierzeilern oben jeweils am Anfang gleichgestaltet sind (
wie weit ist mir das herz;
wie warm ich mich), überhaupt wurde sehr viel mit diesem Stilmittel gearbeitet, wobei dadurch finde ich immer ein sehr lockerer sanfter klang, hervortritt, ja ein fast klarer klang. des weiteren wurden diese satzanfänge auch in den Dreizeilern aufrecht gehalten, zählt man allein die Stammsilbe von "verweile" mit (
weiß nun; ver
weile an von dir)...alles in allem sehr schön..
und da ich nun schon einmal dabei war und mir in diesem schauen, etwas sehr schönes auffiel, ein metrum welches betonte artikel benutzt und Verben als als Auftakte unbetont einsetzt...nun ja...da kann ich dann nur
sehr schön liebe grüße basse