. Worte zur Kunst: Zeitgenössisch EVOLUTION LOVE (Blankosonett) in Zahlen ausgedrückt strömt jede Stunde das Meiste ungenutzt an uns vorbei ein Lächeln oder eine nette Geste vielleicht ein kurzes Hi! Auf Wiedersehen! wird unterdrückt und alle gehen weiter den nächsten Schritten ihres Alltags nach hier wird gebetet und ganz tief geschlafen die Hunde beißen alles Fremde weg dies scheint ein Grundprinzip der Mengenlehre wenn etwas Neues in Erfahrung tritt was unserm Dasein nur zu Teilen ähnelt sprich Sprache, Werte, Glauben, etc. pp was schon das Kleinkind von dem Nächsten lernte als wahrer Freund und gleichsam zweites Selbst… »die Hunde beißen alles Fremde« aus dem Gedicht Dorffrieden (Entrückung in den Kopfstand. Gedichte und Texte 1968-2019, Schriftenreihe Pop Verlag 2019) von Anton Sterbling. In diesem Gedicht wird eine Dorfatmosphäre dargestellt mit Kirche etc. pp, die im Kontrast zu allem Fremden stehen. In diesem Zusammenhang betont das vorliegende Gedicht ebenfalls dieses scheinbar Fremde bzw. Fremdeln in uns, siehe: hier durch Grundbegriffe der Sozial- und Entwicklungsforschung wie Alterität und Identität, siehe: hier. Dies unterstreicht ebenfalls der letzte Vers »als wahrer Freund und gleichsam zweites Selbst« einem Zitat von Cicero. *Text zum Bild: ginTon EVOLUTION LOVE unveröffentlicht .