an alle!
Kannst du dich entsinnen?
An diese funkelnd-rote Helle,
den Impuls von tief drinnen,
aus der Ewigkeit die Welle,
aus dem Blut unsrer Ahnen,
vor Anbeginn unsrer Zeit,
aus dem Nichts durch unsre Bahnen
wollt's in die Unendlichkeit,
bis Leben spricht nachts zärtlich:
schau, wie ich dir Frieden bring.
schau, es flackert, wehrt sich,
küss' ganz einfach meinen Ring,
zwischen Finger bisschen Spucke,
Rauchgeruch, ein Zischen,
ein Dämmerschlaf und ein Gezucke,
ein Aufstehen, ein Augenwischen,
ein fortan noch Dahintreiben.
Ein bisschen Totenstille.
Was drinnen ist, soll drinnen bleiben,
ein Wollen nur noch ohne Wille.
Kannst du dich noch entsinnen?
Hörst du ihn zur Seele sprechen,
durch Impuls von ganz tief drinnen
Flammen Richtung Himmel stechen?
Jedes Schwirren, jedes Funkeln,
jeden Stern und jedes Licht,
jedes Flüstern, jedes Munkeln,
deine Träne, dein Gesicht,
An alle! Dich! An Ihn! Und sie!
Jede Hoffnung, jeden Glauben,
ein Leben aus den Welten, die
schimmerten aus großen Augen,
schenk ich dir zu Abschiedsküssen,
schenk ich dir dann mit zu Haus,
dann wird hinter dir zugeschmissen
und ich lösche mein Feuer aus
und lass dir damit meine Liebe
und werde mit dem Weg verschwinden,
der ansonsten keiner bliebe -
doch mein Schatz, du wirst mich finden
in euch drin auf tausend Kerzen,
von Nord-Nord-Nord-Nord-West,
das Feuer aus dem tiefstem Herzen.
Die Ewigkeit kriegt meinen Rest.
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