Das Selbstkonsistenznarrativ
Der Max ist unser Sendeturm
auf dieser schönen Insel,
sein Echo liebt den eignen Sturm,
er malt mit dünnem Pinsel.
Denn schaue ich in sein Profil,
dann staune ich und merke,
er schreibt hier auch nicht wirklich viel
und wenn, nur seine Werke.
Nun schrieb er über Dialog
und die Natur der Worte,
doch bleibt er selbst im Monolog
am eignen Handlungsorte.
Was ist der Zweck, wo liegt der Sinn,
was meint er bloß mit Pflichten?
Ist es denn reiner Lustgewinn
sich selber zu bedichten?
Ich schreibe heute kein Sonett,
kein Werk mit lauten Drachen,
viel lieber geh' ich jetzt zu Bett,
sonst muss ich schallend lachen.
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald)
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