Moin Taxi,
sehr schön, bis auf eine kleine metrische Unebenheit.
Aber ich bin mir sicher, dass du das im Kopf hattest.
Am See versinkt das Abendrot,
als letzter Glanz auf seinen Wellen
,
wo Wolkenschiffe, Boot für Boot,
den Abendhimmel sanft erhellen.
Sonst ergäbe das Ganze ja auch keinen Sinn.
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Der Text zeichnet eine klassische Sommeridylle, die den Tageslauf von Morgenlicht bis zur einsetzenden Nacht nachzeichnet. Jede Strophe erweitert die Atmosphäre: erst Wärme und Fülle, dann Stille und Erinnerung, schließlich das Vergehen des Tages und der Übergang in die Nacht. Die Natur wird durchgehend personifiziert – Licht, Wind, Sonne und Nacht handeln wie Figuren. Das erzeugt eine weiche, romantische Bildsprache. Der Schlussvers bindet das Ganze an ein zyklisches Zeitverständnis: Sommer erscheint nicht als einmaliges Ereignis, sondern als verlässliche Wiederkehr, die Jahr für Jahr denselben Zauber entfaltet.
Wenn es nur nicht so heiß wäre...
Gern gelesen und kommentiert.
Liebe Grüße
Bis bald
Falderwald