Rückkehr zur Fantasie
Hallo Falderwald,
ein wunderschönes, zutiefst versöhnliches Gedicht, das mich sehr anspricht. Du triffst hier einen ganz wesentlichen Punkt: Die Rückkehr zur Fantasie ist keine Schwäche und keine Realitätsflucht, sondern ein Akt des seelischen Selbstschutzes. Um in einer oft kalten Wirklichkeit zu bestehen, braucht das „zarte Wesen“ im Menschen diese lichten Pfade und schöpferischen Räume.
Besonders die Zeile „Das junge Herz des Alten lernt zu weinen / die Tränen werden Wasser für die Saat“ hat eine enorme poetische Tiefe. Das Verbinden von Dunkelheit und Licht ist handwerklich wie emotional meisterhaft gelöst.
Ein wunderbarer Gegenpol zum Alltag, den ich sehr gerne gelesen habe.
Liebe Grüße
Max
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