Zyklus: Im Schatten der Sucht
Hallo Falderwald,
danke für diese ausführliche, differenzierte und ehrliche Besprechung meines Zyklus. Es freut mich sehr, dass du dir so viel Zeit genommen hast, die einzelnen Teile intensiv zu lesen und ihre unterschiedlichen Facetten herauszuarbeiten.
Deine Unterscheidung zwischen den stark verdichteten, poetischen Abschnitten – wie „Der grüne Tisch“ – und den eher appellativen oder reportageartigen Teilen trifft es sehr gut. Der Zyklus bewegt sich bewusst in diesem Spannungsfeld zwischen Lyrik, Schilderung und persönlicher Betroffenheit. Dass der dokumentarische Ton in Teilen wie „Mein Freund“ oder „Bahnhofsviertel“ für dich als menschliche Ebene funktioniert, ist eine schöne Rückmeldung.
Auch deinen Hinweis zu den sich überlagernden Metaphern und den mahnenden Tönen nehme ich gerne mit. Das hilft mir sehr beim geschärften Blick auf die feine Grenze zwischen poetischer Resonanz und direkter Botschaft.
Danke für das wertvolle und konstruktive Feedback!
Liebe Grüße
Max
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