Liebe Floris,
dein Text hat mich sofort in diese weiche Stimmung versetzt, die man bekommt, wenn man aus dem Fenster schaut und die Wolken gerade anfangen, Geschichten zu erzählen.
Diese „Wolkenschafe“ – das ist so ein schönes Bild. Ich musste lächeln, weil es genau diese Mischung aus Kindheit und Gegenwart hat, die man nicht erklären kann, aber sofort spürt.
Besonders mochte ich, wie du die Erinnerung beschreibst.
Nicht schwer, nicht dramatisch, sondern wie etwas, das einen manchmal einfach streift, wenn man gar nicht damit rechnet. Das hat mich sehr berührt. Und der Übergang zum Sternenhimmel – das ist so ein stiller Trost, den man fast übersehen könnte, wenn man nicht genau hinschaut.
Der Schluss ist wunderbar sanft.
Mondlicht, Müdigkeit, ein bisschen Hoffnung, die sich wie ein kleines Licht in die Nacht legt. Das liest sich, als würdest du jemandem die Hand reichen, ohne ein Wort zu sagen.
Ein sehr schönes, ruhiges Stück.
Ich hab’s gern gelesen.
Herzliche Grüße von Xenia