Liebe Lotusblüte,
dein Gedicht hat mich sofort ganz still gemacht.
Dieser „kleine Morgenstern“ hat so eine zarte Wärme, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, jemand hält für einen Moment die Zeit an.
Ich mochte besonders, wie du diese kleinen Alltagsgesten beschreibst — Haare aus dem Gesicht streichen, eine kleine Hand, die in die eigene passt. Das sind so unscheinbare Momente, und du machst daraus etwas Leuchtendes, ohne es zu überhöhen.
Auch die Kinderwelt, die du da aufmachst, hat mich berührt.
Diese tanzenden Wolken, die flüsternden Blumen — das ist so liebevoll gesehen, dass man fast selbst wieder kurz Kind wird, nur um zu verstehen, wie das gemeint ist.
Und der Schluss ist wunderschön.
So schlicht, so klar, so voller Herz.
Man merkt, dass du da jemanden wirklich siehst.
Ein ganz warmes, sanftes Gedicht.
Ich habe es sehr gern gelesen.
Herzliche Grüße von Xenia