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Alt Heute, 12:50   #4
Falderwald
Lyrische Emotion
 
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Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
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Liebe Xenia,

ich danke dir für deinen Kommentar.
Ich freue mich, dass du den Text so gelesen hast, wie er gemeint ist — nicht als große Geste, sondern als eine dieser Nächte, in denen man einfach nur beobachtet, ohne Teil von irgendetwas zu sein. Du hast das sehr treffend beschrieben: dieses „durch Menschen hindurchsehen“, das man irgendwann lernt, wenn man lange genug an Orten sitzt, die mehr über andere erzählen als über einen selbst.

Dass du das Ende als leises Abtauchen wahrgenommen hast, gefällt mir. Genau das war die Idee: kein dramatischer Bruch, kein moralisches Fazit, sondern dieses unspektakuläre Aufstehen, das manchmal mehr sagt als jede große Entscheidung. Ein Moment, in dem Gleichgültigkeit nicht kalt wirkt, sondern wie eine Art Selbstschutz.

Danke für deine Worte — sie sind aufmerksam und genau, wie immer.


Liebe Floris,

ich bedanke mich für deinen Kommentar — und mach dir keine Sorgen wegen des „Kommentieren-Lernens“. Du musst da nichts „richtig“ können. Wenn man ehrlich liest und freundlich schreibt, kann man im Grunde nichts falsch machen. Genau das hast du getan: Du hast gesagt, was der Text bei dir ausgelöst hat, ohne zu übertreiben und ohne Angst, etwas falsch zu formulieren. Das ist alles, was ein guter Kommentar braucht.

Deine Rückmeldung hat mich gefreut, weil sie sehr direkt ist. Du hast die Figuren und die Atmosphäre sofort aufgegriffen, und das zeigt, dass du dich wirklich eingelassen hast. Dieses „kleiner Stich am Ende“ — das ist eine schöne Beobachtung, und sie trifft den Kern des Textes ziemlich gut.

Und noch etwas: Ein Forum lebt davon, dass man nicht nur schreibt, sondern auch liest und reagiert. Es ist keine Einbahnstraße. Jeder Kommentar, der ehrlich gemeint ist, macht das Ganze lebendiger. Du hast da einen sehr guten Anfang gemacht.


Ganz liebe Grüße an euch beide

Falderwald


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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald)



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