Hallo liebe Floris,
danke dir für deinen Kommentar — er ist warm, aufmerksam und sehr schön formuliert. Du hast den Kern des Gedichts genau getroffen: Fantasie nicht als Flucht, sondern als etwas, das aus Erfahrungen entsteht, aus dem, was wehgetan hat, und aus dem, was getragen hat. Ich mag sehr, wie du das beschrieben hast: dass Tränen und Erlebnisse nicht verschwinden, sondern sich verwandeln und in Geschichten weiterleben. Das ist eine schöne Sicht, und sie passt gut zu dem Text.
Deine Gedanken über das „Brückenbauen“ gefallen mir besonders. Genau das ist für mich einer der Gründe, warum man überhaupt schreibt: nicht um sich zu verstecken, sondern um etwas weiterzugeben, das vielleicht bei jemand anderem ankommt, egal aus welcher Zeit oder Generation.
Du hast das sehr fein gelesen und sehr schön formuliert.
Liebe Grüße
Falderwald