Liebe Marga, deine Gedanken erinnern mich stark an eines meiner Lieblingsgedichte von Hermann Hesse: Seltsam im Nebel zu wandern. Zum Ende heißt es dort: kein Mensch kennt den andern, jeder ist allein. Und an einer anderen Stelle: voll von Freunden war mir die Welt, als noch mein Leben Licht war, nun da der Nebel fällt, ist keiner mehr sichtbar.
Wenn man deinen und Hesses Gedanken folgt, dann können wir uns im Nebel (rückwärts Leben) nicht mehr gegenseitig erkennen. Wie du so schön schreibst, es zerfällt die Sicht aufs Sein.
Ganz liebe Grüße
Floris
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