Servus Faldi...
ein sehr schoenes Sonett in gediegener Sprachfuehrung praesentierst du uns hier.
Ich bin ein Fan von Enjambements und es gefaellt mir ausnehmend gut, wie gelungen du sie hier eingebastelt hast.
Jedoch am meisten spricht mich die Zartheit, Behutsamkeit an, die aus deinen Worten klingt. Grad so, als wolle der Schreiber ganz bewusst jegliche Emotion vermeiden, die sein Werk in eine Richtung schubsen wuerde...
Selbstschutz? Dem lyr Du zuliebe? Vmtl beides.
Nix kommt anklagend, weinerlich, oder gar wuetend rueber. Aber auch nicht resignierend. Alles ist offen.
Ok... ein paar Erdnuesse:
1. Quartett Z4 'doch frage ich zum Herbst mich'...
hier komm ich mit dem 'zum' nicht klar. Klingt mir irgendwie verquer.
2. 'frage' verwendest du 2mal. Das waer nicht schlimm, doch sind sie zu knapp hintereinander und drum faellts auf.
Ersatz dafuer ist leicht zu finden, an sprachlicher Eloquenz mangelts dir auch nicht.
Fertig mit Mosern.
Sehr gern gelesen und besenft.
LG



von Lai