Lieber Strassenreimer,
ich denke das kann nur jemand schreiben, der noch zugehört und beobachtet hat, dass Geschichten verloren gehn.
Dabei dürften sie unendlich spannend und anziehend sein. In unserer schnelllebigen, zukunftsorientierten Zeit müssten sie anmuten, wie von einer anderen Welt. Doch die Geschichtenerzähler leben nicht mehr mit uns.
Sie leben in Seniorenheimen und werden zu Zeiten besucht, wo kein Raum für Geschichten mehr bleibt.
Ein nachdenkliches und weises Gedicht, in dem sogar ein Strassenreimer auf eine entwaffnende Pointe verzichtet.

Liebe Grüße
Dana