Hey Fee,
Wie täuschend unbesorgt man sich der Zuwendung und Loyalität des anderen gewiss ist und wie jäh das Erwachen aus dem Wärmetod sein kann. Das Missverständnis als Grundlage einer „Neuverknüpfung“ und die Aussprache als Konsequenz der Vertreibung schimmert zart zwischen deinen Zeilen hindurch. Manchmal ist die Perspektive vom Rand der Welt eine gute, lässt sie doch die gegenüberliegende Peripherie besser erkennen und deuten. Die augenblickliche Befindlichkeit des „bloß weg“ klingt wie allzu schnelles Aufgeben. Das Ich-Attribut „wie Dreck“ wie ein implantiertes Schuldgefühl an die Adresse des LyrDu.
Das dem möglichen Zeitdruck des AABB geschuldeten Schmetterball-Block klingt eher aber wie ein Schnellschuss des LyrIch. So erscheint mir auch der augenblickliche Aufschrei nach einem Nadelstich.
Das LyrIch möchte aufgefangen werden und sollte dies auch zulassen. Dazu gehört in aller erster Linie „nachdenken“.
kopf hoch grunz - Hans
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chorch chorch
Geändert von Hans Beislschmidt (20.05.2009 um 14:40 Uhr)
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