Lieber Galapapa,
das Gute (und Schöne

) an dem Gedicht ist, dass es nicht anklagt, keinen Finger erhebt, sondern einzig den Umstand und seine Traurigkeit verdichtet.
Ich glaube so geht es vielen Müttern. Jenen, die sich selbst immer in den Hintergrund stellten, die nur für ihre Familie gelebt haben.
Fast möchte ich sagen, ist das der Preis dafür. Ich sage es ebenfalls ohne Fingerzeig und ohne das "Selbst-schuld". Sie waren/sind so. Hatten/haben keine Zeit, etwas für sich zu entdecken und sich von Anbeginn ein Recht dafür zu nehmen. Manchmal wird ihnen dieses Recht untersagt, das soll es auch noch geben.
Auf jeden Fall hat mich deine Verdichtung sehr berührt und nachdenklich gestimmt. (Danke dafür

)
Liebe Grüße
Dana