hallo kajn,
ein düsteres, geradezu gespenstische Atmosphäre ist es,die den Reiz deines formfreieen Gedichtes ausmacht. Ich sehe hier eine Frau in einem Elendsviertel, dass gezwungen ist, ihr wahres Ich hinter einer Maske zu verstecken. Ich denke sie selbst genauso Opfer, wie die anderen Personen, die ihr zum Opfer fallen. Ich denke sie ist zu einer Lebensweise gezwungen, die sie sich nicht ausgesucht hat. Vielleicht hat dana recht mit ihrer Vermutung, dass sie am Ende getötet wird. Ich bin mir da nicht sicher. Vielleicht ist es einfach die Enttäuchung des Mannes, die du hier beschreist.
Eine Kleinigkeit noch in der vorletzen Zeile ist dir ein Gramatikfehler unterlaufen:
ein Moment Bestätigung schenkt dir
diesen Moment
es müsste wohl:
dieser Moment
heißen.
Gern gelesen.
Viele grüße
ruhelos
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Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen. (Mark Twain)
Geändert von ruhelos (09.06.2009 um 13:44 Uhr)
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