Lieber Kayn,
es ist schon interessant, wie ein Gedicht unterschiedliche Gedanken bei dem Einzelnen auslösen kann.

Über den Einsatz des Wortes "Plasmafluss" werde ich auch wohl noch nachzudenken haben.
Deine Interpretation des Gedichtes nach dem "Beständigen", grade das wollte ich in dem Gedicht nicht vermitteln, wobei ich nicht zweifel, dass es etwas Beständiges im Unbeständigen gibt.
Ich wollte hier einen Eindruck, ein Gefühl beschreiben, dass ich real erlebt habe, ohne es erklären zu können.
Ich kann mir auch vorstellen, dass Du über die "Hohen Werte" gestolpert bist.
Ganz sicher ist mit den "Hohen Werten" schon eine Menge Missbrauch getrieben worden, sie lassen sich ja beliebig von Menschen formulieren.
Aber das ist hier nicht gemeint, sondern hier ist etwas Unfassbares, Universelles, ewig Gültiges gemeint, ohne dass ich dies hier definiert hätte, oder gar behauptet hätte ich würde es definieren können. Nein, es war der Eindruck einer momentanen Transparenz, die sich ja nur in Bruchteilen von Sekunden zeigt.
Unprosaisch gesagt, will ich vermitteln, dass alles was uns umgibt im "Fluss" ist, nichts festgehalten werden kann - und gerade darum lohnt es sich den
Augenblick zu würdigen und ihn auszuleben. Das bedeutet das Sein - das bewußte Sein.
Liebe Grüße und danke für den Kommentar,
Klatschmohn