S-Bahn(L)los
Berlin ist die Millionenstadt,
hat jetzt kaum Schnell-Bahn-Stadt-Verkehr,
das man hier äußerst selten hat,
wie’s Mauer-Teilungs-Kriegs-Malheur.
Die S-Bahn ruhte erst ein-mal,
als Rot-Armisten sie besetzten,
Soldaten, Panzer, groß an Zahl,
die Stadt und auch die Bahn zerfetzten.
Auch heute steht die S-Bahn still,
vier Manager, die schafften das.
Ein Wunder ist es, wenn man will,
ohn’ Militär gelang der Spaß.
Ach, schickt sie nach Afghanistan,
dort könn’n sie auf bewährte Weise
Infrastruktur der Taliban
versorgen, so wie hier, ganz leise.
Jedoch sie sind entlohnt gar sehr
und brauchen keinen neuen Job
im Einsatz bei der Bundeswehr.
Dort wär es gut, das Ex und Hopp.
nach einer Glosse von Harald Martenstein im Tagesspiegel v. 19.7.09
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