15.12.2009, 21:30
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#1
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ADäquat
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Dreiviertelterz
Noch ein Klassiker aus meiner Feder.
Entstanden November 2006.
Quälend in mir diese Frage:
Was bedeutet dieser Schmerz,
der mir zusetzt seit dem Tage,
spielend den Dreiviertelterz.
Pochend ist er, manchmal ziehend,
oft verschwunden, wieder da,
wie mit Messern, die da glühend,
schneidend, zerrend; Angst ist nah.
Mag nichts sagen, bleibe stumm,
doch die Stimme in mir schreit.
Ertrag allein Martyrium,
das Echo ist unendlich weit.
Erreicht mich nicht, bin fehlgeboren,
Kälte tötet meinen Mund,
Eis gefriert in meinen Ohren,
ich werd niemals mehr gesund.
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© auf alle meine Texte Die Zeit heilt keine Wunden, man gewöhnt sich nur an den Schmerz
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Geändert von Chavali (16.12.2009 um 08:15 Uhr)
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