Liebe Chavali,
dein Gedicht folgt keinem mir bekannten Metrikschema, lässt sich aber durchaus lesen.
Prinzipiell hast du das Jagdverhalten des Falkens gut beschrieben.
Etwas Schwierigkeiten habe ich mit der zweiten Strophe.
Vielleicht darf ich ein paar Vorschläge machen?
Schnell stürzt er hinunter und greift sich das Tier,
das chancenlos ist sich zu wehren,
es konnte den Sturzflug nicht hören.
Er trägts durch die Lüfte mit ruhiger Gier.
Ja, ich weiß, das ist jetzt wieder metrisch, ich kann eben nicht anders...
Mir ging's aber vielmehr um die verwendeten Begriffe.
Ich meine, natürlich ist ein körperlich kleineres Beutetier dem Angreifer kräftemäßig unterlegen.
Die einzige Chance wäre ein Entkommen durch schnelle Flucht. Deshalb fände ich chancenlos besser.
Auch das "taub" gefällt mir in dem Zusammenhang weniger, denn so ein Mäuschen oder ein Feldhamster kann ja durchaus hören, nur den "Falkenflug" bekommt es eben im Zweifelsfalle nicht oder erst zu spät mit.
Na ja, musst du entscheiden, ob du was davon übernehmen möchtest.
Die letzte Strophe ist m.E. die schönste und klingt gut aus.
Falkenvermögen, das hat was.
Gerne gelesen und kommentiert...
Liebe Grüße
Bis bald
Falderwald