Lieber Walther,
mir ist danach, dein Sonett wörtlich zu nehmen.
Wo Rettung ist, da ist auch eine Heilung.
Sobald der Mensch in "Not" gerät, will er gerettet werden. Er sucht nach Heilung, aber nur dann, wenn ihn die Hoffnung trägt. Wie er sucht, bedingt oft der Glaube. Manchen hilft das Beten.
Stirbt die Hoffnung, gerät der Mensch in eine Sackgasse, eine Ausweglosigkeit.
Da er die Trauer nicht aushalten kann, verwandelt sich diese in Hass, den er als Ventil benutzt und oft die Fäuste ballt.
Jedoch einzig die Liebe kann schmerzliche Wunden schließen, heilen und letztendlich den Menschen "retten".
Liebe beinhaltet alles, auch den Glauben. Der muss nicht religiös geprägt sein.
Ein schönes Sonett über die Kraft der Liebe.
Die "Peilung" will mir ebenfalls nicht wirklich gefallen. Vielleicht weil dieses Wort im gängigen Jargon an Wert verloren hat.
Ich höre sehr oft von Schülern und Jugendlichen, dass Eltern und Lehrer nicht peilen, was jene meinen.

Deine Begründung wertet es zwar ein wenig auf - jedoch zuckt man beim Lesen zusammen. Nicht
man - in diesem Falle ich.
Liebe Grüße
Dana