Lieber Archi,
diese Aussichten will ich mit einem frohen Kommentar bedenken.

Und zwar um der Lebensheiterkeit wegen.
In diesem Gedicht kann ich etwas von mir wiederfinden. Man mag noch so viel über die "Ausbeutung" und "Hinrichtung" der Welt sehen und reden (ganz bestimmt zu recht) - und doch ist sie schön. (Ich setze nicht einmal ein "noch" dahinter.)
Dein Gedicht vermittelt über schönste Bilder jene Freuden, die einem beim Sehen, Träumen und Fühlen immer bleiben. Heiterkeiten, die man sich gönnen und nehmen kann - dafür ist die Welt immer schön genug. Man kann es sehen in jedem Frühling, jedem Sommer, Herbst und Winter. Es bedarf nur der Fähigkeit dafür, die Schönheiten wie sie sind, nicht als schlicht vorhanden zu betrachten, sondern darin das Geschenk zu entdecken.
Ein schönes Naturgedicht, das ebenso das Leben schöner macht.
Liebe Grüße
Dana