Hihihi, Herbstblatt,
du hast uns aber nicht alles erzählt, nicht wahr?
Sei's drum, dann erzähle ich jetzt die Geschichte weiter:
Es blieb der Kloß tief stecken
in deines Bruders Hals.
Ich sah ihn noch verrecken,
da half ihm nicht mal Schmalz.
Das war schon ziemlich schrill,
so stockte ihm der Atem,
dann ward er plötzlich still.
Blau ist er angelaufen,
der Kloß nahm ihm die Luft,
dann kam der Leichenhaufen
in die Familiengruft.
Doch weil der Kloß gut schmeckt,
hat ihn der Herr zu Ostern
am dritten aufgeweckt.
Drum will ich nun verkünden:
er wandelt jetzt als Geist
und starb für unsre Sünden,
wie das Gedicht beweist.
Bei einem Drogentest
hat man den Kloß gefunden,
das gab ihm dann den Rest.
Ende gut, alles gut: Prost Mahlzeit und frohe Weihnachten!
Gerne gelesen, abgekichert und mitgeflachst...
Liebe Grüße
Bis bald
Falderwald