Hallo Erich,
ich persönlich finde den Grundton dieses Gedichtes nicht düster, sondern nur ein wenig elegisch - aber das haben die blaublümigen Romantiker ja sehr gerne in der Lyrik.....
Hallo Stimme der Zeit - hier steht sie doch, des Rätsels Lösung:
die uns versöhnen mag mit allen Tagen,
Dafür hat ja jeder seine ganz eigene Methode herauszufinden.
Ich versuche mal, mein "letztes Ziel" mit Humor zu definieren:
Lässt uns auch das Wanderleben
öfter mal 'ne Wand erleben,
dürfen wir die Hand erheben!
Um nicht ganz im Sand zu kleben
hat uns Gott Verstand gegeben:
So lässt sich der Grant beheben,
den die Wand im Wanderleben
oft herbeiführt! Hand drauf geben -
und behagliich weiter leben.....
Lieber Erich - ob die Schritte nun zu kurz oder zu lang waren, ist doch letztlich ganz egal!
Ich zitiere aus einem Geidcht von Max Stebich ("Die Schnecke"):
"Auch wer wandert mit Behagen
kommt nach vorgeschriebnen Tagen
an sein Ende, an sein Ziel...."!
Also dann: Nut det hudeln! Es wird ohnehin.....
Gern gelesen,
larin