Guten Abend, wolo
,
ich bin extrem inspiriert, animiert und amüsiert. Das Teufelchen hat seine Hufe poliert, die Hörnchen angespitzt und, so nett wie es ist, ebenfalls den Hügel mitsamt Tastatur und Reim erstürmt - selbstredend und unaufgefordert natürlich auf der anderen Seite.
Die satanesken Ideale der marginalen Lappalie, nur so nebenbei. 
Lappalien, das sind wirklich feine Sachen.
Ein kleiner Teufelsmilie grinst dich an
und glaubt, dass auch ein Dichter lachen kann.
Verspottet frech sich selbst als Forums-Drachen!
Das Teufelsweib, es liebt das Kommentieren,
platziert sich häufig unter ein Gedicht,

denn Freiheit gilt für alle - oder nicht?
Ja, dürfen sich nur "Engel" verlustieren?
Zeigt Freiheit sich mal anders, ist sie übel,
doch wer entscheidet, wie man definiert?

Wozu ein Schwert? Mit Hammer und mit Dübel
häng ich respektlos Bilder an die Wände.
Als Freigeist zeige ich mich ungeniert,
ansonsten bände jemand mir die Hände.
Erscheint mir die Betonung etwas krumm,
dann lasse ich mich niemals lange bitten,
echt infernalisch böse, unbestritten,
bin ich so frech und schreibe sie glatt um!
Hier auf dem Eiland machte ich mich frei,
begann zu schreiben, was ich wirklich denke;
entschied mich, wie ich meine Worte lenke,
die Blümchendichterzeiten sind vorbei.
In andren Foren war das nicht erlaubt,
ich durfte nur um Herzchen Schleifchen binden,
dabei ist mir die Lyrik fast verstaubt.
Als Randbemerkung lebe ich recht gern,
symbolisch unten links kann man mich finden.
Den Platz dort aufzugeben liegt mir fern!
Ein Teufelchen erscheint vielleicht gefährlich,
obwohl ich lustig und nicht böse bin.
Persönlich habe ich bloß Spaß im Sinn.
Warum Vergnügen "piekt"? Hm, unerklärlich.
Erstaunlich, wie nur eigne Werte gelten,
denn anderen erklärt man prompt den Krieg.
Ich fürchte, zwischen diesem Wunsch nach Sieg
und "dichterischer Freiheit" liegen Welten.
Ob Dreizack oder Schwert, ich darf entscheiden,
was ich zu meiner Waffe machen will.

Die Wahrheit ist: Ich kann den Papst nicht leiden,
doch nicht nur ihn, denn alle Religionen
sind Übel. Ergo bleibe ich nicht still:
In Dichterherzen soll die Freiheit wohnen!
Du darfst recht gerne weiter "Mühlen spalten"

-
das Teufelchen wird seine Stellung halten.
Lustig bin ich, ganz verteufelt lustig
*, darum verschwinde ich jetzt mit verdammt lieben Grüßen:
Stimme

(Man beachte: Links unten!

)
*Der Teufel und sein Liebchen: oder der Student von Antwerpen
August Leibrock - 1831
http: / /books.google.de/ - Leerzeichen entfernen, über den Titel lässt es sich finden.