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Alt 15.03.2009, 22:00   #5
Falderwald
Lyrische Emotion
 
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Registriert seit: 07.02.2009
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Moin Blaugold,

der unreine Reim in S1 war mir schon klar und sollte ein wenig provozieren, denn genau so, wie es deinem Vorschlag entspricht, hatte ich es zunächst da stehen. Das erschien mir aber ein wenig platt, so daß ich mir einfach die Freiheit erlaubte, es einmal so zu versuchen.
Ob "dämlich" von Dame kommt, haben wir damals schon in der Schule zu ergründen versucht.
Die Mädels haben dem jedenfalls vehement widersprochen, so daß die Herrlichkeiten schließlich bar jeglicher Argumente waren.
Lassen wir es einmal so ungeklärt stehen...

Zitat:
Achzehn Jahre, mit viel Glück,
zahlt der Lover für den F***.
Ja, so dämlich kann Mann sein.
"Sie" fällt darauf nie herein!
So ist's nun mal, tust du was rein,
kommt's wieder raus, so muss das sein.
Die Frau hat schließlich nach der Balz
den kleinen Fresser auch am Hals.


Liebes cyparis,

so so, du verstehst die Po-Ente nicht?
Tja, wie soll ich dir das erklären?
Also, wenn das Bienchen zum Blümchen kommt, und dort, weil es das Fellchen voller Blütenpollen hat, das Blümchen befruchtet, gibt es Nachwuchs; Blümchennachwuchs.
So ein Blümchen wächst und gedeiht ganz prächtig von alleine.
Bei Susetta und dem Stich ihres Bienchens hat sich das freilich ein wenig anders abgespielt. Da hatte Susetta nämlich plötzlich das Fellchen voller Blütenpollen und sie blühte auf.
So weit so gut.
Ein moderner Mensch erteilt für die weitergehenden Konsequenzen natürlich heutzutage einen Dauerauftrag.
Aber sei mal ehrlich, wie hört sich "Dauerauftrag" in einem Gedicht an? Ziemlich blöde, nicht wahr? Und außerdem reimt sich das nicht so schön auf Sex.
Alles klar?


Hallo Archi,

ich hoffe, ich darf mal eben deine Kreise stören...

Zitat:
Das bischen Sex, um Kopf und Kragen,
dazu ist jetzt noch was zu sagen,
denn diese Dame war nicht dämlich,
nur unser Herr, bezahlt jetzt nämlich.
Und die Moral von dem Gedicht:
Du bist erst dämlich oder nicht,
passt du nicht auf zu allen Zeiten
beim Tausch von Köperflüssigkeiten.

Ja, Archimedes, heute ist zwar alles möglich, doch Susetta ist in diesem Fall weiblich...
Ein Dreier war's auch nicht, aber wem taten es die Beine gleich?
Dem Herzen, welches sich öffnete.
Es müsste also "ihm" heißen, oder sehe ich das falsch?
Schön, daß du dich amüsieren konntest, ich hoffe, daß hat deine Kreise jetzt nicht eingedellt...


Vielen Dank für eure Kommentare...


Liebe Grüße

Bis bald

Falderwald
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Oh, dass ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral. (Heinrich Heine)



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