17.11.2011, 18:32
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#2
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 14.02.2009
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Beiträge: 12.855
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hi chavilein,,
Interessanter Text, den du eingestellt hast. Vom Inhalt sowie Ausdruck ausgehend denkt man sofort an ein Dahinterblicken, aber nicht nur wegen dem eingesetzten Begriff der "Unendlichkeit", der ja sehr weitläufig sein kann.
Metrisch fällt auf, dass in der zweiten Zeile sofort ein starker Bruch spürbar ist, der aber eine gewisse Atmosphäre schafft..dh man rauscht in die Tiefe Xx wobei die anderen Zeilen dies wieder auffangen. Selbst die Konjunktionen, deren Vielzahl ich zunächst skeptisch gegenüberstand, wirkten beim mehrmaligen Lesen gut und mit Bedacht gesetzt...
Zitat:
Und würden alle Mächte
stürzen in Unendlichkeit
so wären wir noch lebend
geheilt in grauer Ewigkeit
Da ist ein dumpfes Brausen
und schaumgeborner Brand
an Felsen schlagen Wellen
und zeichnen meine Hand
Und kämen alle Stürme
zusammen auf das Land
so knickten alle Bäume
und Wurzel bleibt als Pfand
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gefällt mir der Text, ist dir sehr gut gelungen...liebe Grüße gin
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© Bilder by ginton
ich glaube, ich Ufer über...
Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi)
nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
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