Lieber Galapapa,
ganz spontan fiel mir ein:
Leider, leider wissen wir es erst hinterher.

Gerade hier:
Zitat:
Zitat von Galapapa
Bildern folgend, die ich oft verfluchte,
floh ich kopflos vor dem Jetzt und Hier,
waren doch die Ziele der Begier,
all die Seligkeiten, die ich suchte,
nur zwei kleine Schritte hinter mir.
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Dennoch denke ich, dass es nicht nur falsch gewesen ist, kopflos vor dem Jetzt und Hier zu fliehen. Hätten wir uns auf die gegebenen Seligkeiten aus "Klugheit" beschränkt, schrieben wir heute:
"Warum nur habe ich es damals nicht gewagt
und mich beständig dem, was ist, ergeben?
Zwar habe ich so manches hinterfragt,
doch ohne jeden Mut es auszuleben." usw
Das aber nur am Rande. Vielleicht will ich dem lyr. Ich nur etwas Trost spenden. (Oder gar mir selbst)
Als nachdenkliches Werk kommt es aber gut bei mir an, in Sprache, Reim und Reflexion.
Gerade die erste Strophe im zeitlosen Abend, wo das Immermehr
wetterleuchtet - imponierend und gekonnt lyrisch.
Liebe Grüße
Dana